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Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB
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Seite 2 von 3

Autor:  Thorium [ 27.10.2009 03:27 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

PureLust hat geschrieben:
2. schätze ich, dass die Sensorik in den Mäusen auch nicht gerade zu den präzisesten gehören werden. Es wird zwar immer mit 1200 DPI (oder Ähnlichem) geworben - von einer Toleranz ist aber nie die Rede. Wozu auch - ob man nun einmal für eine Mausbewegung von 1000 Pixeln die Maus um 20cm bewegen muss und beim nächsten mal um 25cm, das merkt ein User ja nicht wirklich - Hauptsache ist bei Mäusen ja, dass sich der Mauszeiger überhaupt bewegt. ;)

Die Sensorik ist bei ordentlichen Mäusen z.B. von Logitech doch recht gut. Die Tolleranzen sollten sehr gering sein. Ich merk jedenfall keine.

Aber wenn du deine Maus 20cm bewegen musst, hast du sie viel zu langsam eingestellt. ^^
Die Mausgeschwindigkeit muss so eingestellt sein das man die Hand selbst garnicht bewegen muss, nur das Handgelenk. Also so das der ganze Bildschirm durch vieleicht 5cm Bewegung durchquert werden kann.

Autor:  PureLust [ 27.10.2009 03:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

Thorium hat geschrieben:
Aber wenn du deine Maus 20cm bewegen musst, hast du sie viel zu langsam eingestellt. ^^
Die Mausgeschwindigkeit muss so eingestellt sein das man die Hand selbst garnicht bewegen muss, nur das Handgelenk.
20cm für 1000Pixel war doch nur ein Beispiel. :wink:

Autor:  Josh [ 27.10.2009 09:12 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

PureLust hat geschrieben:
Zwei Dinge machen mir bei einer "einfachen" Computermaus jedoch noch Sorgen:
1. befürchte ich, das unsere maximale Produktionsgeschwindigkeit von ~1m/Sek. zu schnell sein könnte (denn welche Maus ist schon für solche Geschwindigkeiten konzipiert)
2. schätze ich, dass die Sensorik in den Mäusen auch nicht gerade zu den präzisesten gehören werden. Es wird zwar immer mit 1200 DPI (oder Ähnlichem) geworben - von einer Toleranz ist aber nie die Rede. Wozu auch - ob man nun einmal für eine Mausbewegung von 1000 Pixeln die Maus um 20cm bewegen muss und beim nächsten mal um 25cm, das merkt ein User ja nicht wirklich - Hauptsache ist bei Mäusen ja, dass sich der Mauszeiger überhaupt bewegt. ;)


zu 1) das könnte ein problem werden, da bleibt dir sicher nichts anderes als zu testen
zu 2) vorausgesetzt, dass es überhaupt funktioniert, dann bau dir doch ne ganze batterie von mäusen über die ganze breite ein und rechne einen durchschnittswert aus. die kosten gegen jede andere lösung wären dann ja noch immer peanuts.

lass uns aber hören, was deine versuche ergeben haben. würde mich auch interessieren.

Autor:  7x7 [ 27.10.2009 09:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

Was ist denn das für eine komische Firma? Nicht in der Lage, eine simple Längenmessung vorzunehmen?

Die Folien werden gewickelt. Ist es nicht so, dass z.B. eine 100m Rolle des Folienmusters 'A' meinetwegen 80 Wicklungen hat
und eine 100m Rolle des Folienmusters 'B' 70 Wicklungen? Einmal exakt ermittelt (plus Sicherheitszuschlag für die Erbsenzähler) und das Problem ist gelöst.

Autor:  Josh [ 27.10.2009 10:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

7x7 hat geschrieben:
Was ist denn das für eine komische Firma?


was bistn du für ein komischer typ. ich bezeichne dich hier im forum ja auch nicht gleich als schmarotzer (die du laut deinem profil ja so hasst), nur weil du im öffentlichen dienst bist.

keine ahnung haben von der praxis aber maul aufreissen.

Autor:  Rokur [ 27.10.2009 10:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

Bei der Maus aber drauf achten das die Mauszeigerbeschleunigung deaktiviert ist. :wink:

Falls es mit Laser nicht klappt, dann wäre evtl. Ultraschall eine Option, weil dann die optischen Reflektionseigenschaften des Materials keine Rolle mehr spielen.

Autor:  bobobo [ 27.10.2009 13:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

Die Gewichtskraft berechnet sich aus dem Produkt der Masse m des Objekts mit der am Ort herrschenden, zum Erdmittelpunkt gerichteten Schwerebeschleunigung

Die Aufwicklung mit einer Waage gekoppelt, könnte auch 'ne Lösung sein.

pro Material / Breite bräuchte man eben mal sowas wie das "NormalGewicht" z.B. pro Meter

ok .. 'ne Maus is billiger

Autor:  PureLust [ 28.10.2009 00:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

Hiho again ...
7x7 hat geschrieben:
Was ist denn das für eine komische Firma? Nicht in der Lage, eine simple Längenmessung vorzunehmen?

Die Folien werden gewickelt. Ist es nicht so, dass z.B. eine 100m Rolle des Folienmusters 'A' meinetwegen 80 Wicklungen hat
und eine 100m Rolle des Folienmusters 'B' 70 Wicklungen? Einmal exakt ermittelt (plus Sicherheitszuschlag für die Erbsenzähler) und das Problem ist gelöst.
Man merkt halt, dass Du wirklich keinerlei Ahnung von der Materie hast.

Josh hat geschrieben:
7x7 hat geschrieben:
Was ist denn das für eine komische Firma?

was bistn du für ein komischer typ. ich bezeichne dich hier im forum ja auch nicht gleich als schmarotzer (die du laut deinem profil ja so hasst), nur weil du im öffentlichen dienst bist.

keine ahnung haben von der praxis aber maul aufreissen.
Vielen DANK !!! :allright: (Dachte genau das selbe - wollte es aber nicht so krass schreiben. >:) )
Ach ja ... werde hier selbstverständlich berichten was die Tests gebracht haben.

Rokur hat geschrieben:
Bei der Maus aber drauf achten das die Mauszeigerbeschleunigung deaktiviert ist.
Abba logo doch. ;)

Rokur hat geschrieben:
Falls es mit Laser nicht klappt, dann wäre evtl. Ultraschall eine Option, weil dann die optischen Reflektionseigenschaften des Materials keine Rolle mehr spielen.
Uiii ... eine Ultraschall-Lösung hört sich SEHR interessant an, denn ich mache mir bei der Laserlösung etwas Sorgen ob sie auch bei fast transparenten Folien noch zuverlässig funktionieren wird (wir stellen halt rund 1200 verschiedene Folien mit unterschiedlichsten Eigenschaften her - und eine zuverlässige Allround-Lösung wäre natürlich das Traumziel - Ultraschall könnte da wirklich eine viel versprechende Messmethode sein).
Jetzt so ad hoc kann ich mir zwar nicht wirklich vorstellen wie dies bei Folien mit zum Teil nur minimalen Unebenheiten funktionieren soll - aber ich hoffe mal dass Du da schon was konkretes im Auge hattest als Du's vorgeschlagen hast. ;)
Solltest Du also irgendwie nähere Informationen zu dieser Thematik haben wäre ich sehr interessiert !!!

@Bobo:
Eine Gewichtsmessung direkt am Wickelarm ist leider nicht möglich, da dort so große Kräfte auftreten dass ein Gewichtsunterschied im Gramm-Bereich wohl leider nicht Messbar wäre.
Auch können die spezifischen Gewichte des Rohmaterials von Lieferung zu Lieferung abweichen.
Die Fehlerquote bei einer Längen-"Schätzung" auf Grund des Gewichtes dürfte vermutlich bei weit mehr als 5% liegen.

Nochmals Dank für die Beiträge und Eure investierten Gehirnzellen. :allright:
Grüße, PL.

Autor:  Rokur [ 28.10.2009 01:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Optische Geschwindigkeitsmessung mit PB

Mit Ultraschall wäre es das gleiche Prinzip wie mit dem Laser, nur das du statt Lichtwellen eben Schallwellen nimmst. Bräuchtest "nur" Hardware mit genügend Auflösung um die Noppen zuverlässig zu erkennen, den von der PKW-Einparkhilfe kannst du also vergessen. :wink:

Autor:  PureLust [ 29.10.2009 05:02 ]
Betreff des Beitrags:  Update ...

So ... hier mal ein kleiner Update dazu:

Da es mir letzte Nacht doch noch in den Fingern gekribbelt hat hab ich noch schnell ein kleines Testprogramm dazu geschrieben und bin mit meinem Lappie mal in die Produktion gedackelt.

Wir waren gerade auf einer Maschine "normale" LuPo-Folie am produzieren und auf einer weiteren Maschine Folie - welche mit Vlies wird - jeweils mit einer Geschwindigkeit von ca. 30-35m/Minute.
Bei der normalen Folie versagte die Maus leider auf ganzer Linie. Die Folie scheint -wie schon befürchtet - für die Maus einfach zu transparent zu sein.
Bei der mit Vlies kaschierten Folie (das Vlies war in diesem Fall ein weißes Kunststoffgewebe) sah es zwar etwas besser aus a die Folie durch das Vlies nicht ganz so transparent ist. Von einer zuverlässigen Messung konnte man aber leider auch hier nicht reden.

Fazit: Für die Geschwindigkeitsmessung von Luftpolsterfolie eine "einfache" Maus zu nehmen war wohl leider ein Satz mit "x". :(

Rokur hat geschrieben:
Mit Ultraschall wäre es das gleiche Prinzip wie mit dem Laser, nur das du statt Lichtwellen eben Schallwellen nimmst. Bräuchtest "nur" Hardware mit genügend Auflösung um die Noppen zuverlässig zu erkennen, den von der PKW-Einparkhilfe kannst du also vergessen. :wink:

Wie gesagt - eine Messung per Ultraschall erscheint mit recht interessant - es wird aber wohl nicht so einfach wie Du Dir das vielleicht jetzt vorstellst.

Zum Einen hilft es leider nicht einfach "nur" die Noppen zu erkennen und zu zählen - dies könnten wir recht simpel direkt an der Noppenwalze machen (die spezielle Unterdruckwalze, die für die Erzeugung der Noppen zuständig ist).
Während des Abkühlprozesses der Folie verändert (z.B. dehnt) diese sich noch. Diese Veränderungen der Folie hängen von so vielen Faktoren ab (bis hin zur aktuellen Wetterlage), das man diese nicht in eine einfache Formel packen kann. Man kann also an Hand der Anzahl der Noppen leider keine exakten Rückschlüsse auf die endgültige Folienlänge ziehen. Somit bleibt nur die tatsächliche Längenmessung direkt vor dem Aufwickeln der Folie.

Zum Anderen sind die Noppen nicht bei jeder Foliensorte "sichtbar" - oder besser: "fühlbar".
Bei der Luftpolsterfolie die allgemein bekannt ist, handelt es sich um eine einfache "zweilagige" Folie, bei der eine Lage glatt ist und die andere halt die Noppen bildet.
Eine "dreilagige" Folie hingegen (es gibt verschiedenste Folien - mit bis zu zehn Lagen) liegt über der Noppen-Lage nochmals eine glatte Lage, wodurch die Noppen also von keiner Seite her mehr für den Ultraschall als "große Unebenheit" erkennbar wäre.
Um wirklich bei jeder Art von Folie zuverlässige Messungen zu gewährleisten müsste der Ultraschall also in der Lage sein, auch kleinste Unebenheiten (im µm-Bereich) erkennen zu könne. Glaubst Du, dies wäre mit Ultraschall erreichbar?

Wie man sieht - kein leichtes Problemchen was ich da versuche zu lösen. Von daher ist auch jeder Vorschlag und jeder Lösungsansatz ist herzlich willkommen. :D

Thx und Grüße, PL.

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