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 Betreff des Beitrags: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 29.12.2010 13:24 
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Ich habe mir hiernach einen Logic-Analyzer gebaut und
bin über die Möglichkeiten sehr überrascht.

http://www.tedrossin.0sites.net/Electro ... icAnalyzer

Hiermit konnte ich nun endlich mein Projekt mit dem IC 74HC165 am LPT
überprüfen und anpassen, das es so läuft wie es sollte.

Gerade in Purebasic, wenn man bestimmte Signale erzeugen möchte,
ist dieses hübsche Teil für ca. 10$ sehr empfehlenswert.

Gruß Falko

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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 29.12.2010 18:42 
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Hallo Falko,
für den relativ langsameren Parrallelport ist das echt eine gute und günstige Lösung.

Für günstiges high speed Logikanalysieren kann ich den Propeller Chip von Parrallax empfehlen.
Da er 8 parallel laufende 80 MHz Cores hat und jeder leicht zeitversetzt die Low High Pegel sampeln kann
kommt man auf ~80MHz. und bei fantastischen 16 Channels immer noch auf ~40MHz.

Ich habe damit die seriellen Daten-Frames eines Handy -Kamerachips via reengineering "gehackt".
Im Prinzip hätte man das Kameramodule nun ohne Handy mit etlichen MC's seriell benutzen können
aber dann existierte plötzlich die sehr günstige Bezugsquelle auf eBay nicht mehr. :cry:

Grüsse Joshy

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PS. meine vielen Fehler der Rechtschreibung auf dem Forum könnt Ihr gerne ignorieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 29.12.2010 21:15 
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Hallo Joshy,

da hast du mir was neues gezeigt. Obwohl diesen Analyzer, der diesen Mikroprozessor enthält, hatte ich in der Google-suche
gesehen und der Preis für diese hübsche Gerät war irgendwas um die 145€ incl. Programm.
Soweit ich jetzt aus den Beschreibungen über Propeller Chip von Parrallax den gelesen habe, wird der
anders Programmiert? Also irgendwas mit Basci-Stamp oder wie man das nennt? Vielleicht kann ich den mit meinem
Galep4 programmieren, dazu müsste ich mal in der Liste schauen, ob dieser Mikroprozessor dort auch vorhanden ist.

Da du schreibst, günstiges High speed Logikanalysieren... , hast du da noch mehr Infos über einen Schaltplan, Firmware etc?
Das würde mich und vielleicht hier noch einige weitere Mitglieder brennend interessieren.

Denn um die LPT zu prüfen, musste ich beim Triggern auf 100µs gehen und alle Signalausgaben mit delay(2) vergeben.
Zwar kann man mit dem Cheap Logik-Analyzer in ns-Bereich gehen, da sind die Signale der LPT wohl zu langsam gewesen.
Aber für ein CNC-Projekt, wozu ich ein 74HC165 brauche um mit LPT Daten parallel zu übertragen und diese in viele 8Bit-Ketten seriell wieder ausgebe, was dann beliebig mit 74595 IC's erweitert werden kann, hat sich dieser Analyzer gut bewährt. Ohne den
hätte ich in PB die parallelen Signale mehr erahnen müssen :)

Hierzu mal zwei Videos, die ich während der Testphase aufgenommen habe:

Video Hardware Logikanalyse

Video Software Logikanalyse


Gruß Falko

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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 30.12.2010 00:35 
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Registriert: 28.11.2010 13:07
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Also den Propeller Chip bekommst Du so für ~9€ als DIL 40 Pinner.

Den Chip kann man mit internen oder externen Takt betreiben und einem wählbaren Multiplikator.
z.B. ext. 5 MHz. Quarz X 16 = 80 MHz. das ganze bei 3.2V.

Die aktuellste IDE zur Spin-Programmierung gibt es kostenlos von Parallax.

Spin ist eine sehr einfache OOP Sprache das Teil ist so genial das man es mit keiner anderen mir bekannten Sprache vergleichen kann.
(Und ich kenne ca. 10 sehr gut)

Selbst wenn man den OOP "Kram" weg lassen würde (was für ein Verbrechen) kann dar kein BASIC Dialekt mithalten.
Keine Ahnung warum Spin "noch" nicht als PC Programmiersprache portiert wurde.

Jeder der 8 parallel laufenden CPU Kerne hat direkten Zugriff auf 512 32bit Worte also 2KB "very" highspeed memory.
Zusätzlich teilen sich die 8 Cores weitere 32KB Hub Memory.

Da der Spin-Code auch das etwas langsammerer HUB Memory benutzt ist es nicht die schnellste Lösung.
Zeitkritische "Sachen" kann man aber direkt mit Inlineassembler mitten im Spincode umsetzen oder man benutzt diverse C Kompiler.

Programe werden über RS232 oder USB Adapter in ein 2 Wire EEPROM (32K) übertragen.
Nach einem Reset bzw. anlegen der Versorgunspannung laden die 8 Cores Ihren code aus dem EEPROM
und rennen wie die Hölle los.

Natürlich kann man auch beliebigen Code von z.B. einer SD Karte laden.

Die Teile sind so unglaublich schnell das man allein mit 2 Cores VIDEO/TV und VGA Signale in Echtzeit generieren kann.
(Also die Frage nach einem Display stellt sich eigentlich nur bei einer mobilen Applikation)

Mit einen weiteren Core hast Du z.B. PS/2 Keyboard und Mouse ein weiterer Core könnte highquality Sterosound produzieren.
Selbst Dann mit Video/VGA/PS2/SOUND hast Du noch 4 weitere Cores die noch nichts zu tun haben.

Bei diesen neuartigem parallelen Hardware Design für Mikrocontroller muss man etwas umdenken
wenn man z.B. vorher "nur" mit AVR's oder PIC's zu tun hatte.

Z.B. es gibt keine Harware Interrupts !
Die Lösung ist ganz einfach, man nimmt z.B. einen der 8 Cores und legt Ihn Schlafen
dann weckt ein laufender Core z.B. mit dem Hauptprogramm diesen einen schlafenden
in regelmäßigen Abständen also einer beliebigen wählbaren Frequenz per software.

Der "aufgeweckte" Core schaut dann einfach ob sich ein Signal der maximal 32 I/O Pins geändert hat
und führt dann beliebige Aktionen durch oder legt sich direkt wieder "Pennen".

Das eröffnet völlig neue arten von Software "Interrupts" weil man ja nicht nur
auf fallende oder steigende Flanken reagieren kann sondern auf beliebige Bitmuster
oder komplexe selbst definierte (Trigger-) Regeln.

Man kann auch ganz einfach in einer Endlosschleife ständig max. 32 I/O Pins einlesen
und via RS232 bzw. USB an den PC übertragen.

Oder man sampelt die Signale auf eine SD Karte
Oder man erzeugt direkt ein Bild in "Echtzeit" auf einen angeschlossenen Monitor via VGA oder auf ein TV ganz nach belieben.
Oder alles zusammen USB/RS232 zum PC, auf SD-Karte und TV oder VGA.
Dazu hat man letztendlich 8 parallele CPU Kerne.
Oder, Oder, Oder ...

Was auch noch sehr schön ist ...
das ist die Tatsache das sehr viele die ein fertiges Modul Programmiert haben dieses kostenlos zur Verfügung stellen.
Daher die Bibliothek an Open Source wägst ständig.

"EinBlick" lohnt sich. http://obex.parallax.com

Da dieser Chip ein echtes Multitalent ist kann man auch eine ganz andere Sichtweise anwenden.

Man stelle sich vor man hat ein IC mit 32 I/O Pins aber ohne jegliche Funktion
und nur die Software bzw. die Fähigkeit des Programmierers stellt eine Grenze dar.

Man kann z.B. aus dem Chip einen C64 Videochip machen oder den bekannten SID II emulieren.
Oder wie wäre es mit einem ATMEL AVR ATMEGA ATTINY Emulator :lol:

Hier mal mein erster Prototype auf Steckbrett inkl. SD-Card und VGA "gebrutzel"
Bild
Hier mit USB Chip-Interface (1€ eBay Handy Datenkabel) so ein USB Chip z.B. von FTDI kostet allein schon 3-4€ für privat Personen.
Bild
Hier mein erstes Siemens LS020 Handy Display am Propeller als kurzes Video:
http://www.youtube.com/watch?v=bk-G_ibKO4I
(Dabei geht es nicht um das Display selbst sondern um schnelles SPI via software)

Da ich ich ja ein bekannter Coder-Junky bin benutze ich gleich 3 Propeller Chips und quäle somit 24 Cores mit 80MHz.
(Das sind dann wieviel MHz. insgesamt ? genau so viel :D )

Stereo Sound, 1 MB (2x512KB) extra Speicher, TV, VGA, 2 x PS2, SD-Card natürlich mit TCP/IP Netzwerk und PC Anschluss.
Bild

Hier mal die Lötorgie bzw. die Bestückung als Video inkl. Füße unterm Tisch :lol: guckst du hier

Wie man sieht ist das eine prof. gefertigte Platine aus dem HiVe Projekt
schön mit Lötstopmaske, Bestückungsdruck und alles schön gebohrt.
Das ist zwar recht prima aber auf Dauer für künftige eigene geistige Ergüsse mir aber auch zu teuer.
Daher mein gebastelter UV Belichter und die Absicht künftig selbst Platinen Ätzen zu können.

So erst einmal genug Werbung für den Propeller Chip gemacht.

Ich sollte Parallax mal Fragen wegen einer Umsatzbeteiligung
so ein "Milli-önchen" € pro Jahr als Tachengeld wäre nicht das Übelste. :mrgreen:

Grüße Joshy

EDIT:
Eines der wichtigsten Neuerungen gegenüber herkömmlichen MC's hatte ich nichtmal erwähnt.
Die 512 32Bit Worte (2KB) high speed "Speicher" sind zu gleich Register
oder es gibt überhaupt keine Register mehr jede Speicherzelle ist eins.
Ich weiß das hört sich ziemlich merkwürdig an ist es aber auch.

AVR'ler oder PIC'aner könnte man erzählen "Leute es gibt kein SRAM mehr aber dafür bekommt Ihr 512 "gleichwertige" Register"
Elektronik-Ingenieuren würde man erzählen "Verabschieden Sie sich von den Ihnen bekannten Registern es gibt nur noch Highspeed Zellen"

Es sind keine Register weil ja auch ausführbarer Code an der Stelle stehen kann (und Code wird nie in Registern ausgeführt)
es ist aber nicht nur einfacher Speicher weil man mit den Inhalten direkt z.B. Rechnen kann.
(So ähnlich wie herkömliche Register die direkt mit der ALU "verdrahtet" sind).
Da es keine herkömmlichen Register sind und wesentlich mehr als "normaler" Speicher nenne ich diese "Dinger" einfach Zellen.

REGORY wäre auch eine schöne Kunstbezeichnung ein Zwitter zwischen Register und Memory :D

Die Merkwürdigkeiten gehen aber noch viel weiter.

Nicht nur Interrupts und Register gibt es nicht mehr sondern auch keinen Stackpointer. (wäre ja auch 'nur' ein Register).
Und da wo es keinen Stack gibt z.B. für Rücksprungaddressen da gibt es auch kein RETURN Befehl mehr (oder z.B. PUSH und POP).

Wie kann dann aber eine Funktion bzw. Methode wieder zur alten Stelle "hüpfen" ohne sich die alte Adresse zuvor gemerkt zu haben ?

Liebe Kinder,
dieses und noch viele weitere spannende Abenteuer aus dem Propeller Universum
erzähle ich euch ein anderes mal. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 30.12.2010 18:23 
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Also ich bin nun echt Platt, was du darüber geschrieben hast und
was in den Youtube-Videos darüber gezeigt wird.
Echt toll, was dieser Propeller Chip alles kann. :allright:

Ich muss dazu noch sagen, das ich erst mit PICs angefangen und kein Profi
bin. :freak:

Aber das, was du jetzt interessanterweise beschreibst, könnte mein Programm soweit ersetzten was die Signale betrifft
und sogar den separaten UP&Down-Counter und Frequenzgenerator in einem Chip unterbringen.
Diese haben wir auf jeweils separate PICs untergebracht, bei denen uns zwei nette Menschen von
Sprut.de und Hagi-online.org programmiert haben.

Das ganze soll eine CNC ansteuern.

Auf weitere Erklärungen, bin ich nun echt gespannt.
Ich habe mir erst mal das Basic-Stamp mal heruntergeladen und muß nun sehen, wie und wo ich
ich diese Microprozessoren (hoffentlich in Deutschland) bestellen kann.
Denn Reichelt, Conrad oder Pollin haben so was nicht in ihren Sortiment und da bin ich eben
Kunde.

Mit einer Mille€ kann ich aber nicht dienen :lol:

Gruß Falko

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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 30.12.2010 21:52 
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Registriert: 28.11.2010 13:07
Wohnort: Germany
Falko hat geschrieben:
Das ganze soll eine CNC ansteuern.
Gibt schon merkwürdige Zufälle ich sitze an der gleichen Aufgabenstellung.
Die Lösung wird dann auch meine erste selbst geätzte Platine sein.
Da ich bisher aber noch nicht das Vergnügen hatte Stepper zu programmieren hatte ich mir zum Einstieg
den Bausatz von Pollin zugelegt.
http://www.pollin.de/shop/dt/Mjc5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/Schrittmotorplatine_Bausatz.html
Das ist die Standardschaltung für den L298.
Da das sofort mit dem LPT klapte
habe ich mir nun eine Tüte voll Bauteile über eBay geordert
die Teile werden erstmal auf dem Steckbrett verbaut und eine X,Y,Z Steuerung mit MC programmiert.
Wenn das dann alles so hinhaut wie ich es erwarte mache ich den Schaltplan und das PCB Layout.

Was ist denn das für eine CNC Anlage die du ansteuern möchtest
und welche CNC software benutzt Du z.B. MACH3 oder ... ?

Grüsse Joshy

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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 30.12.2010 23:43 
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Registriert: 29.08.2004 11:27
Hallo Joshy,
auf meiner HP siehst du meine zwar nicht mehr aktuelle Proxxon MF70. Ich hatte mir den Bausatz von Usovo damals gekauft und die kleine Maschine damit umgebaut.

http://www.falko-pure.de/html/proxxon_cnc.html

Aber das kleben der Achsen auf den Schrittmotorwellen habe ich für mich anders gelöst, indem ich einige Teile wie Kugellager, Axiallager und dreh starre Kupplungen dafür gekauft hatte.

http://www.usovo.de/shop/product_info.p ... -2008.html

Die Schrittmotorkarte kann pro Achse 1,8A ansteuern. Deswegen habe ich mir auch über ebay bessere Schrittmotoren besorgt, die also auf meine Webseite nicht mehr aktuell sind.

Die Schrittmotorsteuerung kann entgegengesetzt zum Pollinbausatz direkt mit Takt und Richtung angesteuert werden. Also nicht irgendwas mit Binärsignale usw. Schließlich soll das über Windows laufen und keine Probleme mit Schrittverluste etc. geben. Auf der Karte von usovo ist auch ein Atmel vorhanden, die die binären Signale erzeugt, welche von aussen nur noch Schritte und Richtung aller Achsen benötigt. Dazu lassen sich Spindel einschalten sowie Kühlwasser über ein optionales IC steuern. Auch für eine vierte Achse z.B Teilkopf ist diese Schaltung vorbereitet, wofür ich mir damals auch die Extraplatine dazu gekauft hatte. Zwar hätte ich ein Programm direkt dafür schreiben können, aber ich hatte vor ca. einem Monat eine interessante
Seite gefunden, die eine komplette CNC-Controllerschaltung beschreibt. Man kann also auf den Link DIY gehen und sich diese PIC-Schaltung nachbauen. Die Software bietet er dazu auch an, sowie die Firmware. Ich muss sagen, dafür das ich mich für den günstigen Kauf mit einer sauber verarbeiten PCB-Platine entschieden habe, macht die Platine wunderbare Arbeit :allright:
http://www.planet-cnc.com/

Der Grund dafür, das ich mir den Digital-Analyzer PIC-Counter und PIC Rechteckgenerator gebaut habe, den ich mit freundlicher Unterstützung von http://www.sprut.de und http://www.hagi-online.org für die serielle Fütterung programmiert bekommen habe, ist das mich damals ein Roland Keil angerufen hatte ob ich ihm speziell zu seiner logischen Schaltung was programmieren könnte, worauf ich im zugesagt hatte. Er besitzt eine größere Portalfräse, die er schon mit einer selbstgebastelten Digitalschaltung über eine serielle Ansteuerung ansteuern kann. Nur leider kriegt er nicht speziell diese HEX-BCD-Zähler die er hatte und ist nun mit meiner Hilfe an einer Neuen Platine, die wir nun mit LPT und einem 74HC165 ansteuern. Deswegen musste ich mir einen Logikanalyser bauen womit ich speziell für einen NE555 ein DigitalPoti AD8400 ansteuern soll. Dieser wird nur mit 10 Bits programmiert, welcher ein CS-Signal von 1- 0- nach 1 über 10 Bits erhalten musste. zwei Bits sind für die Adresssteuerung und 8 Bits für 256 verschiedene Wiederstandwerte mit dem der NE555 dann seine unterschiedlichen Frequenzen für die CNC-Geschwindigkeit erzeugen soll. Den AD 8400 hatte Roland mir zugeschickt, den ich mir morgen auf einer Isolation gefrästen SMD-Platine auflöten muss. Erst dann kann ich morgen testen, ob meine LPT - Einstellungen funktionieren :). Vor allem ob keine zu hohen Abweichungen vom Sollwerten vorhanden sind. Denn dann bringt uns das nichts.

Folgende Baugruppen habe ich schon nachgebaut zudem uns zwei Programmierer sehr geholfen haben. Nur kriegt Roland
das mit seinem Rechteckgenerator programmiert. Wobei der bei mir soweit funktioniert und bei ihm aus irgendeinen Grund nicht.

Seriell programmierbarer Rechteckgenerator
http://www.sprut.de/electronic/pic/prog ... hteck.html

Serieller UP & Downzähler:
http://www.hagi-online.org/picmicro/counter.html

Beim Counter selbst habe ich mithilfe von sprut das BCD hinein texten müssen, weil Norbert das nicht wollte.

Leider hat der Rechteckgenerator einen Jitter, der evtl. für die Genauigkeit der CNC stören könnte.
Anstelle interpolieren über Software könnte man über einen einfachen Dreisatz von der max. Taktgeschwindigkeit die zweite längste Achse ausrechnen und so XY, ZX oder ZY - Wege gleichzeitig auf ihre Punkte verfahren lassen. Aber das sind noch Ideen, die ich noch nicht testen kann.

Also an deiner PCB wäre ich und besonders Roland interessiert, nachdem er deine ausführliche Beschreibung über
den Propeller Chip gelesen hatte. Ich denke auch, das hier einige wie Dark Dragon daran interessiert sind :allright:

Wenn Interesse besteht, kann ich dir über PM seine Mailadresse zuschicken. Ich muss echt sagen, das er, was digitale
Schaltungen usw. betrifft mir weit voraus ist und zudem mit seiner Portal fräse größere Platinen anfertigen kann.

Ätzen ist zwar schön und gut. Aber man hat doch viel Arbeit damit und wenn man keine Massenproduktion macht, ist das Isolierfräsren für Prototypen eine tolle Sache.

Gruß Falko

PS: falls noch Schreibfehler sein sollten, bitte ich sie zu ignorieren. Meine linke Hand macht nach dem Unfall nicht so mit, wie sie
es sollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 31.12.2010 15:10 
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Registriert: 28.11.2010 13:07
Wohnort: Germany
Hallo Falko,
die 440€ die Du allein für den Umbausatz "hingelegt" hast entspricht in etwa mein komplettes Hobby CNC Budget.
Ich werde versuchen müssen es "günstig" und gut zu machen aber nicht "billig" und schön.
Die Softwareseite läst mich völlig kalt ich habe sehr viel beruflich für für ein prof. CAD System entwickelt SOLIDE EDGE.
Also die generierung von 3D Steuerdaten ist für mich kein wirkliches Problem und ich freue mich schon auf den Softwarepart ohne MACH3 & Co.

Bei der Suche nach einer günstigen Hobby-Lösung habe ich schon mal diesen Kreuztisch hier gefunden.
http://cgi.ebay.de/18510-Kreuztisch-Frastisch-Koordinatentisch-475x153mm-/140448801286?pt=Gartenbauwerkzeuge&hash=item20b366a206

Was denkst Du spontan über dieses Teil und dessen Preis ?

Den Tisch mit ordentlichen Steppern zu versehen könnte schon mal klappen.
Für die Z-Achse mit Spindel tappe ich aber "noch" im dunkeln.
Wenn Du da etwas finanziel aktraktives kennst dann immer her mit dem Link.

So wie ich das im Moment sehe sind 5V-40V bei max 2A per Stepper nicht wirklich ein Problem.

Eines DER Probleme überhapt ist vermutlich die Wiederholungsgenauigkeit beim wieder Anfahren von Positionen.
(Habe "noch" keine Ahnung wie der CNC Fachbegriff dafür ist.)
Das hängt "vermutlich" mit der negativen (Bremsen/Halten) und positiven Beschleunigung der Stepper unter LAST zusammen.

Es gibt keine Probleme nur Herausforderungen :D

So muss noch mal schnell los und etwas fürs Wochenende einkaufen.
Werde aber noch mal auf dem was Du geposted hast eingehen.

Grüsse Joshy

PS.
Gute Besserung und keine Sorge wegen eventueller Rechtschreibfehlern
ich habe leider eine echte Rechtschreibschwäche und da ist keine Aussicht auf Besserung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 31.12.2010 15:37 
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Wohnort: Saarbrücken
D.J.Peters hat geschrieben:
Eines DER Probleme überhapt ist vermutlich die Wiederholungsgenauigkeit beim wieder Anfahren von Positionen.
(Habe "noch" keine Ahnung wie der CNC Fachbegriff dafür ist.)
Das hängt "vermutlich" mit der negativen (Bremsen/Halten) und positiven Beschleunigung der Stepper unter LAST zusammen.

Wenn ich das richtig verstehe, was du sagen willst, dann ist das Stichwort wohl, dass die Stepper stromgesteuert und nicht spannungsgesteuert laufen sollten. Also man muss einen konstanten Strom schalten und die Spannung sich automatisch variieren lassen. So kann sich der Stepper bei schnellen und langsamen Fahrten immer selbst richtig einstellen. Leider kann ich dir das nur aus der Theorie erzählen. Praktisch hab ich leider auch noch keine CNC-Fräse, obwohl das schon ein kleines Langzeitprojekt hier in der Bastelwerkstatt ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logic-Analyzer
BeitragVerfasst: 31.12.2010 16:30 
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Hallo Joshy,

der Preis für diesen Kreuzsupport ist akzeptabel. Dieser ist wunderbar aus Stahlguss
verarbeitet und eben nicht so, wie meiner aus Aluminium.
Kleiner Hinweis noch, ich habe von Proxxon im Keller noch zwei etwas größere
Maschinen.
http://proxxon.de/de/html/24004.html
http://proxxon.de/de/html/24108.html

Nur diese Fräsmaschine wollte ich noch nicht umbauen.

Das mit dem Spiel, wird durch die Mutter, welche bei diesem Kreuzsupport als Zylinder zu sehen ist, verursacht.
Könnte man aber umbauen, wenn es aus einem Guss ist. Sollte es so wie bei mir ein gesteckter Zylinder sein, ist es
umständlicher das zu ändern. Zum einen kann dieser Zylinder Spiel haben, und das Gewinde selbst. Die beste Möglichkeit
wäre, da du durch die Schwalbenschwanzführungen einen höheren Widerstand hast als Linearführungen, gleich nachschauen kannst, wo du entsprechende Kugelumlaufspindeln mit Spindelmutter über ebay einkaufen kannst. Diese sind bei großen Durchmesser günstiger, als bei meiner kleinen Fräse. Denn dafür müsste ich für einen kompletten Satz 600€ hinlegen, weil diese speziell mit 6mm Durchmesser gefertigt sind. Für Ø12 und grösser würde mir diese drei Achsen max. 250€ kosten. Nur kann ich dort nichts größeres einbauen und müsste evtl. später auf Tr 6x1 Trapezgewinde umstellen, wofür ich zu sehen muss, das ich dazu gedrehte Spindelmuttern bekomme, die eben als solchen Zylinder gesteckt werden, wie es bei deinem ausgewählten Kreuztisch auf der Unterseite aussieht.

Das mit der Software müssten wir sehen. Der Roland Keil hat, wie gesagt, eine CNC, die über eine Textdatei gesteuert wird.
Diese Daten sind also HEX-Daten, welche in Bytes gesendet werden die gewisse Baugruppen erhalten. Der counter ist eigentlich dazu um die umgerechneten Takte bis zu dem Zielpunkt herunter zu zählen. Sobald dieser Counter auf Null ist, sendet er ein Anforderungssignal für neue Daten und kriegt die nächste Zeile. Somit könnte man entweder durch Multitasking
drei Achsen ansteuern, oder aber durch drei Counter eben alle Drei Achsen gleichzeitig verfahren lassen. Alle drei Counter kriegen über die Textdatei ihre Daten seriell geschickt. Nun kann man die Maschine ja auch noch schneller oder langsam verfahren lassen, was mit einem Rechteckgenerator möglich ist, der den Counter eben schneller oder langsamer zählen lässt.
Da sind wir noch am tüfteln, da ein Jitter unerwünscht ist. Wenn der eine genaue Frequenz von 0-20Khz liefert, könnte man sich bei der Nutzung von drei solchen Rechteckgeneratoren eine Berechnung der Interpolation ersparen und mittels einfachen und schnellen Dreisatz die entsprechend langsamere Taktgeschwindigkeit für die längere Achse berechnen und diese eben den
Generatoren zusenden. Also ich habe mein Grundprogramm soweit vorbereitet. Also Daten über LPT seriell über verschiedene Baugruppen senden, die in einer Textdatei niedergeschrieben werden. Zu dieser Textdatei wird später ebenfalls ein Teileprogramm gemacht, was eben diese PLT-Dateien umrechnet. Vielleicht auch sogar G-Funktionen. Nur muss erst mal die Steuerung laufen und dazu muss der Rechteckgenerator ohne Jitter funktionieren. Darum wäre dein Propeller chip interessant, wenn dieser oder zwei Chips drei unabhängige Counter und drei Rechteckgeneratoren beinhalten würden, welche intern seriell ihre Daten erhalten. Aber speziell wie das Abläuft kann dir Roland mehr dazu sagen wenn du daran interessiert bist. Der hat
noch größere Erfahrungen als ich, da er schon einige Jahre an seiner Maschine hinter sich hat und über logische Bausteine speziell was dazu gebaut hatte, welche man teilweise heute nicht mehr kaufen kann. Darum unsere PIC-Anfänge die ich dann mit meinem Programm ansprechen muss, damit es so läuft wie er das haben wollte. Was er mir darüber alles erzählt hatte, ist wirklich ein interessantes Gebiet über CNC.

Gruß Falko

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