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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 17.06.2017 19:57 
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DarkDragon hat geschrieben:
Btw.: Denk mal darüber nach was du hier sagst, es könnte sein, dass meine Eltern vor langer Zeit gestorben sind oder dass ich Herzkrank bin und jede Aufregung vermeiden muss. Und dann schau deine Aussage nochmal an. Würdest du das einem wirklich so ins Gesicht sagen?


Angenommen, dass einer oder gar beide von dir genannten Punkten korrekt sind und dies deine traurige Lebensgeschichte ist, warum sollte dir das einen Sonderstatus im Forum einbringen? In erster Linie bist du hier ein Nutzer wie jeder andere, außer den Admins und Moderatoren, auch. Und falls du um deine Herzkrankheit weißt, jede Aufregung vermeiden sollst und dich dennoch an solche einer Diskussion beteiligst, geht das irgendwo dann auch mal auf dein eigenes Risiko. Denn dass gerade bei so einer polarisierenden Diskussion auch mal was geschrieben wird, was evtl. nicht unter aber zumindest doch im Bereich der Gürtellinie liegt, sollte dir zumindest deine Lebenserfahrung aus annähernd 13 Jahren Board-Zugehörigkeit sagen.

Sorry, aber diese Frage musste ich jetzt einfach stellen. Denn während du die Frage von JMaker als Mobbing ansiehst (eine Einstellung, die ich nicht teile, aber darum geht es hier jetzt nicht), habe ich hier im Forum gerade von dir schon diverse Beiträge gelesen, die man auch überaus kontrovers betrachten könnte. Von daher solltest du evtl. nicht ganz so laut poltern, wenn es um das korrekte Benehmen geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 17.06.2017 20:06 
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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 17.06.2017 21:31 
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Hallo Thomas!
ts-soft hat geschrieben:
Ich habe keine Angst, das über Linux schlecht geredet wird, höchstens von Leuten, die nicht geringsten blassen Schimmer davon haben, was dahinter steckt.

Ich nutze beides, auf gleicher Hardware, gleichberechtigt. Ich kenne also die Vorteile, bzw. Nachteile die sich für mich ergeben. Es richtet sich mehr nach dem Projekt, an dem ich zugange bin, ansonsten nehme ich das OS, dessen SSD gerade eingesteckt ist, bzw. das ich lange nicht mehr geupdated habe.

Dass Du von Linux und Windows Ahnung hast, glaube ich Dir unbedingt (und die meisten anderen hier wohl auch, nehme ich an). Und ein paar andere Leute gibt es hier glaube ich auch noch, auf die das zutrifft.
Aber ich fände es gerade wichtig, dass Ihr Euch konstruktiv einbringt. Wenn diejenigen die beide Systeme gut kennen sich auf einen ( Entschuldigung :-) ) nihilistisch-esoterischen Standpunkt zurückziehen und sagen: "Das kann man nicht vergleichen.", dann überlasst Ihr ja gerade das Feld denjenigen, die sich nicht so gut auskennen. Und dann braucht Ihr Euch nicht zu wundern, wenn falsche Dinge geschrieben werden. Also am besten würden eben gerade diejenigen, die Ahnung haben, hier solide Informationen beisteuern. Ich weiß natürlich nicht ob Du und andere dazu Zeit und Lust haben. Aber sich eben auf diesen nihilistisch-esoterischen Standpunkt zurückziehen hilft niemandem.

Bevor ein neuer Computer oder ein neues Betriebssystem angeschafft wird, muss eine Entscheidung getroffen werden (sei es im Kleinen oder im Großen, Stichwort z.B. LiMux). Um zu einer Entscheidung zu gelangen gibt es hier im Prinzip 2 Möglichkeiten: Würfeln oder Vergleichen. Die meisten Leute werden nicht würfeln. :-) Also einfach zu sagen man könne Linux und Windows nicht vergleichen ist praxisfern.

ts-soft hat geschrieben:
Und ausserdem solltet Ihr erstmal festlegen, was verglichen werden soll, Windows mit Linux oder Window mit Distribution (Desktop-Distribution), weil unter Windows läßt sich das nicht/mehr trennen, während unter Linux zwei komplett Unterschiedliche Dinge gemeint sind.

Oder Du hilfst dabei mit Deinen Kenntnissen und machst Vorschläge, was man am besten miteinander vergleichen kann. Immer nur von einen abgehobenen Standpunkt aus alles für unmöglich erklären ist auch kein konstruktiver Beitrag, sorry. :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 18.06.2017 00:59 
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Nino hat geschrieben:
Bevor ein neuer Computer oder ein neues Betriebssystem angeschafft wird, muss eine Entscheidung getroffen werden (sei es im Kleinen oder im Großen, Stichwort z.B. LiMux). Um zu einer Entscheidung zu gelangen gibt es hier im Prinzip 2 Möglichkeiten: Würfeln oder Vergleichen. Die meisten Leute werden nicht würfeln. :-) Also einfach zu sagen man könne Linux und Windows nicht vergleichen ist praxisfern.

LiMux ist das beste Beispiel, das ein Vergleich sinnlos ist. Für eine Behörder sollte es doch schnurz sein, ob OpenOffice unter Linux oder Windows läuft, es sind dieselben Programme. Aber für viele muß es dann unbedingt MS-Office sein, wovon von den meisten Sekretärinnen nur 10-20% der Funktionen genutzt, bzw. bekannt sind. Dann werden noch die Ausgaben gegenüber gestellt, solange bis LiMux kaum günstiger als Windows war, auch wenn es nur Anfangskosten für Schulung und höherer Wartungsaufwand. Die Behördenfuzzies waren auch nicht bereit, sich mit dem System zu beschäftigen, weil es sollte ja unbedingt wieder MS-Office unter Windows werden mußte, auch wenn es keinerlei Vorteile bringt, ausser dem Prestige und Althergebrachtem. Die ganzen privaten Programme, notfalls vom Stick, funktionieren ja auch nicht mehr unter Linux :mrgreen:

In der Summe hat also Windows gewonnen, aber nicht weil es besser ist, sondern einfach Bekannter und größere Verbreitung hat. Die Mehrkosten wurden auch nicht mehr Gegengerechnet, zahlt sowieso der Steuerzahler :mrgreen:

Also, für Firmen kommt fast nur Windows in Frage und für Privatpersonen auch, da Linux ja so schrecklich kompliziert ist, und das ändert sich hoffentlich auch nicht so schnell, weil nur populäre Betriebssysteme ziehen die Viren wie Schmeißfliegen an :mrgreen:

Anders sieht es bei der Netzwerkinfrastruktur, die dahinter steckt, die ist dann aber einer gewissen größe meist gemischt, also für Active-Directory Windows-Server, Update-Server usw. und der Rest, wie FileServer, WebServer usw. dann meist LinuxServer. Hängt aber auch von den Vorlieben und Kenntnissen der Admins ab. Ausserdem ist es oft auch eine Kostenfrage, weil wo ein Windows-Admin reicht, warum dann noch einen Linux-Admin einstellen um dann kosten bei dem Server zu sparen.

Hier noch ein paar Kompetenz/Angeberfotos :mrgreen:
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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 18.06.2017 01:40 
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Registriert: 13.05.2010 09:26
Wohnort: Berlin
ts-soft hat geschrieben:
Nino hat geschrieben:
Bevor ein neuer Computer oder ein neues Betriebssystem angeschafft wird, muss eine Entscheidung getroffen werden (sei es im Kleinen oder im Großen, Stichwort z.B. LiMux). Um zu einer Entscheidung zu gelangen gibt es hier im Prinzip 2 Möglichkeiten: Würfeln oder Vergleichen. Die meisten Leute werden nicht würfeln. :-) Also einfach zu sagen man könne Linux und Windows nicht vergleichen ist praxisfern.

LiMux ist das beste Beispiel, das ein Vergleich sinnlos ist. Für eine Behörder sollte es doch schnurz sein, ob OpenOffice unter Linux oder Windows läuft, es sind dieselben Programme. Aber für viele muß es dann unbedingt MS-Office sein, wovon von den meisten Sekretärinnen nur 10-20% der Funktionen genutzt, bzw. bekannt sind. Dann werden noch die Ausgaben gegenüber gestellt, solange bis LiMux kaum günstiger als Windows war, auch wenn es nur Anfangskosten für Schulung und höherer Wartungsaufwand. Die Behördenfuzzies waren auch nicht bereit, sich mit dem System zu beschäftigen, weil es sollte ja unbedingt wieder MS-Office unter Windows werden mußte, auch wenn es keinerlei Vorteile bringt, ausser dem Prestige und Althergebrachtem. Die ganzen privaten Programme, notfalls vom Stick, funktionieren ja auch nicht mehr unter Linux :mrgreen:

Das glaube ich Dir alles sofort, und das sagt eine Menge über die Trägheit und mangelnde Lernbereitschaft von Mitarbeiter/innen aus, aber nicht über das eine oder andere Betriebssystem selbst. :-)

Im übrigen weiß ich nicht, ob es für Behörden egal sein sollte, ob dort Windows oder Linux läuft. Kann es denn im Interesse der Demokratie sein, wenn die IT-infrastruktur von Behörden letztlich von einer Firma abhängig ist?

ts-soft hat geschrieben:
In der Summe hat also Windows gewonnen, aber nicht weil es besser ist, sondern einfach Bekannter und größere Verbreitung hat. Die Mehrkosten wurden auch nicht mehr Gegengerechnet, zahlt sowieso der Steuerzahler :mrgreen:

Ich habe gelesen dass damals, als LiMux eingeführt werden sollte, Steve Balmer persönlich nach München geflogen ist, um dem damaligen Oberbürgermeister das Projekt auszureden. Warum wohl? :mrgreen: Aber er hatte damit bekanntlich keinen Erfolg. Es würde mich nicht wundern, wenn die Redmonder Firma nun Einfluss auf die Entscheidung zur Wiederabschaffung von LiMux genommen hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 18.06.2017 10:25 
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ts-soft hat geschrieben:
Für eine Behörder sollte es doch schnurz sein, ob OpenOffice unter Linux oder Windows läuft, es sind dieselben Programme.

Ob OpenOffice unter Linux oder Windows läuft, sollte wirklich egal sein. Aber ein sehr großes Problem für eine Behörde ist die Umstellung von Microsoft Office auf OpenOffice/LibreOffice. Denn die Behörden verwenden diverse Standard-Software aus den verschiedensten Bereichen, z.B Management-Software im Grünflächen- und Friedhofsamt, Baumkataster im Umweltamt, grafische Katastersoftware in den Bauämtern oder SAP-Software im Finanz- und Personalwesen. Die meiste Standard-Software setzt Microsoft Office voraus, weil sie für kalkulatorische Zwecke und Auswertungen Excel verwendet, automatische Serienbriefe für Word generiert oder einfach bestimmte Funktionen im Microsoft Office Paket nutzt.

Die Fachanwendungen suchen die Fachämter selbst aus, die IT-Experten haben nur eine beratende Funktion. So ist eine flächendeckende Umstellung von Windows auf Linux für eine normale Behörde (München als reiche Landeshauptstadt ist da wirklich eine Ausnahme) wirtschaftlich einfach nicht möglich, da die Umsetzung von bereits reichlich vorhandenen selbst erstellten Microsoft VBA-Makros in OpenOffice-/LibreOffice sehr schwierig und aufwendig ist und entsprechende Experten voraussetzt. Außerdem sind viele Standardsoftware-Anbieter einfach nicht bereit, in ihren Produkten neben Microsoft Office Makro-Schnittstellen auch OpenOffice Makro-Schnittstellen anzubieten, was München wohl auch auf die harte Tour lernen mußte...


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 18.06.2017 12:08 
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Wohnort: Germany
Irgendwie haben alles Recht.

Das passende Betriebssystem für die passende Anforderung auswählen!
Man fährt auch nicht mit einen Auto (Desktop-PC) in eine Sandgrube um 10 Tonnen Sand Sand zu holen, sondern mit einen Lastwagen (Server).

Der Rest ist was man möchte und wie die Anforderungen sind. Dabei bieten alle Betriebssysteme eine gemeinsame Basis an.
GUI, Internet, Office, etc...

Bei Windows ist aber halt das Angebot an weiteren Software größer als bei Linux und Mac. Wer diese benötigt sollte auch bei Windows bleiben.

Wer nicht mehr auf die kommerziellen Anbietern von Betriebssystemen setzen möchte, kann nach Linux wechseln. Bietet auch schon ein sehr großen Pull an Software an.

Mac ist eine andere Geschichte...

Der Wechsel von einen Betriebssystem zu ein anderen ist aber immer mit der Voraussetzung gebunden auch was neues zu lernen.
Als ich zu Mac wechselte musste ich auch erst einiges lernen.
Besonders die Belegung der Tastatur. Montags funktionieren irgendwie das kopieren und einfügen im Büro nicht mehr. Ach ja, Tastaturbelegung :mrgreen:

Offtopic Mac Plus :mrgreen:
+ GUI design: Gibt nur eins. Brauch ich mir keine Gedanken machen
+ Software: Ist alles dabei was ich brauch
+ Zusätzliche Software: Gibt es diese? Nein! Brauch ich nicht (Habe ja noch meine VM mit Windows :mrgreen: )
+ Hardware Treiber: MacOS läuft nur auf Mac (Ausgenommen Hackintosh)
+ Zusätzliche Hardware: Läuft diese auch auf Mac? Nein! Brauch ich nicht :mrgreen:

_________________
Alles ist möglich, fragt sich nur wie...
Projekte EventDesigner v1.x / OOP-BaseClass-Modul / OPC-Helper DLL
PB v3.30 / v5.4x - OS Mac Mini OSX 10.xx / Window 10 Pro. (X64) /Window 7 Pro. (X64) / Window XP Pro. (X86) / Ubuntu 14.04
Downloads auf Webspace


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 18.06.2017 12:37 
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Wohnort: Berlin
Zitat:
Der Rest ist was man möchte und wie die Anforderungen sind. Dabei bieten alle Betriebssysteme eine gemeinsame Basis an.
GUI, Internet, Office, etc...

Naja, als Korinthenkacker muß ich dabei noch erwähnen, Linux hat keine GUI! Diese erhält es erst, wenn man eine
Distribution mit GUI hinzufügt. Gehört also eigentlich nicht zu Linux, auch wenn viele es so interpretieren, im Unterschied zu Windows, wo GUI untrennbar zum OS dazugehört, jedenfalls seit Win2K. Selbst in Windows-Servern,
ohne GUI (Core-Server), sind bereits Routinen für einfach Messageboxen (Dialoge), Editor usw. enthalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 19.06.2017 00:11 
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CodeBurg hat geschrieben:
Angenommen, dass einer oder gar beide von dir genannten Punkten korrekt sind und dies deine traurige Lebensgeschichte ist, warum sollte dir das einen Sonderstatus im Forum einbringen? In erster Linie bist du hier ein Nutzer wie jeder andere, außer den Admins und Moderatoren, auch...

... was anderen User jedoch nicht das explizite Recht einräumt bei der betreffenden Person auffallend oft provokant zu antworten bzw. durch einen herabwürdigenden Ton oder mittels bestimmter suggestiver Fragetechniken dafür zu sorgen, dass beim Diskussionspartner ein emotionaler Druck aufgebaut wird bzw dieser sich angegriffen fühlt.

Ich kenne niemanden der hier an der Diskussion beteiligten User persönlich und habe keine bestimmte Präferenz für den einen oder den anderen, aber als einigermaßen empathisch veranlagter Mensch ist dieser Diskussion diesbezüglich eine eindeutige Schieflage zu entnehmen - zumindest Streckenweise.

Man kann in einer Diskussion absolut entgegengesetzter Meinung sein und trotzdem respektvoll miteinander umgehen.
Gerade wenn man das Instrument "Schrift" dafür nutzt ist das angebracht, da durch die fehlenden Informationskanäle wie Körpersprache, Gesichtsausdruck, Tonfall etc., die man bei einem persönlichen Gespräch zur Verfügung hat, das Potential für Missverständnisse und der fehlerhaften Auslegung dessen, wie etwas gemeint ist, eher hoch ist.

Solche angefügten Nachsätze wie der rot markierte...
"Ich habe dich lediglich darauf hingewiesen dass man seine These auch begründen und verteitigen muss wenn man sie aufstellt. Sonst ist das nur eine sinnlose Diskussion. Hast du das nie in der Grundschule gelernt oder von deinen Eltern gelernt? *Facepalm*"
... sind in dieser Hinsicht auch nicht mehr als Versehen anzusehen oder aus Unwissenheit geschrieben worden. Hier handelt es sich eindeutig um eine suggestive Frageform, die bewusst gewählt wurde, um bei dem Gegenüber eine gewisse Emotion auszulösen. Sie unterstellt indirekt einen Fakt, den der Befragte erst einmal aufklären bzw. dementieren muss, bevor er auf den eigentlichen Sachinhalt der Diskussion antworten kann. Es handelt sich um eine Art von Angriffsfrage, die den Gesprächspartner schwächen und in einem schlechten Licht darstellen soll.

Diese Art Frage hat keinerlei Nutzen für den sachlichen Verlauf der Diskussion. Sie ist derart drastisch formuliert, dass Du Deinem gegenüber auch gleich hättest ins Gesicht rotzen können.

Eine emotionsarme Diskussion, die mit Respekt gegenüber allen Teilnehmern geführt wird, ist definitiv entspannter und wird schneller Früchte tragen, als eine Diskussion die emotionsgeladen ist und persönliche Angriffe enthält. Das zu erreichen benötigt allerdings ein gewisses Maß an Disziplin, den Willen seine eigenen Emotionen zurückzustellen sowie die Fähigkeit sich selbst zu reflektieren (also auch einschätzen zu können, wie das, was man da gerade von sich gibt, von den anderen Teilnehmern ggf. aufgenommen werden könnte.)

Und ja, das bedeutet in der Regel Aufwand. Aufwand in der Form, dass man an sich selbst arbeiten muss, falls man diese Fähigkeit noch nicht entwickelt haben sollte. Aber wir sind ja hier im Internet. Da kann man sich recht gut hinter der Anonymität und der physischen Nichterreichbarkeit (z.B. für die Faust seines Gegenübers ;-) ) verstecken. Klar, dass es dann nicht ganz so wichtig ist seinem Gesprächspartner ein gewisses Mass an Respekt angedeihen zu lassen.

Ich bin ja sonst nicht so redselig, aber ganz ehrlich... hier war es mir ein Bedürfnis etwas dazu zu schreiben. Möglicherweise denkt sonst noch jemand, dass der oben beschriebene Umgang mit bestimmten Diskussionsteilnehmern von allen Usern als völlig ok eingestuft wird.
Wird es nicht.

Just my 2 cents.

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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 19.06.2017 08:19 
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Wohnort: Langerringen
Kurzer hat geschrieben:
Just my 2 cents.


:allright:

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