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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 04.08.2017 20:03 
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TroaX hat geschrieben:
Paketverwaltung
...
Viele Distributionen benutzen die stabilen Repositorys, deshalb sind neuere Versionen erst einige Zeit später verfügbar. Auf einem produktiven System möchte man ja eigentlich auch eher mit einer stabilen Software arbeiten, anstatt mit der aktuellsten Software, die möglicherweise noch Bugs enthält und die Software in nicht vorgesehenen Fällen abstürzen oder zu sonstigen Fehlverhalten führen lässt.

Die Leute, die trotz der möglichen Instabilitäten, die allerneuste Version so schnell wie möglich haben möchten, müssen in dem Fall eben die Distributionen verwenden, die auf frühere Repositorys (testing, unstable) zugreifen.
Bei Arch Linux und den darauf basierenden Distributionen lassen sich recht schnell die aktuellsten Versionen von Softwares im AUR (Arch User Repository) finden. Dort wird man auch oft fündig, wenn Software gesucht wird, die im normalem Repository nicht vorhanden ist.

Und das eine Gruppe bestimmt, welche Software aufgenommen wird, hat - so finde ich - auch einen Vorteil: Die Softwares, die Mist sind, bleiben draußen ;-)

TroaX hat geschrieben:
Treiber
...
Ja, Treiber sind so ein Problem bei Linux, aber bekanntlich haben daran die Hersteller Mitschuld dran.
Bei der Hardware-Auswahl sollte im besten Fall schon im Vorfeld klar sein, welches Betriebssystem am Ende eingesetzt wird.
Ich kenne mich nicht mit MacOS-Systemen aus, aber dort muss beim Hardware-Kauf sicherlich auch auf passende Hardware geachtet werden.
Bei Notebook sieht es mit den Treibern noch spezieller aus, weil dort - soweit ich weiß - entsprechend angepasste Treiber verwendet werden.

TroaX hat geschrieben:
Softwarequalität
...
Ja, OpenSource-Programme sind meistens Programme, die der Entwickler in erster Linie für sich selbst entwickelt hat. Die Entwickler (meistens Freizeit-Programmierer) wollen ja ein Nutzen aus ihrer Arbeit ziehen und nicht kostenlos für andere arbeiten. Hier im Forum entwickeln ja auch alle nur kostenlose Software, die hauptsächlich für sie selbst gebraucht wird.

Du hast sicherlich recht, dass viele Linux-Softwares in die Knie gehen, wenn die Anforderungen zu anspruchsvoll sind.
Ich beschäftige mich nur hobbymäßig mit Computern und meine Anforderungen sind deshalb nicht so hoch, weshalb mir das aktuelle Software-Angebot bei Linux noch völlig ausreicht.

Wenn die Software bei Windows für dich besser passt, bleib bei Windows :allright:

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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 04.08.2017 22:07 
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Wohnort: Germany
Bei macOS ist das einfach. Man hat MacBook, Mac-Mini, Mac Pro.
Da passt due Hardware immer :mrgreen:

Es ist aber nicht so schwierig für ein Hackintosh die passende Hardware zusammenzustellen.
Mit Treibern für Standard Geräte wie Drucker, Scanner, etc gibt es auch keine Probleme. Für diese stellen die Hersteller in der Regel die passenden Treiber bereit.
Für neue Kameras wird von Apple sehr schnell ein Update bereitgestellt.

Ich bin vor etwa zwei Jahren auf Mac umgestiegen und seit kurzen habe ich noch ein Mac-Mini Late 2012 I7-3615QM abgestaubt.
Umgerüstet auf 16GB Arbeitsspeicher und 1TB SSD.

Mit der VM-Software Parallels bin ich gleichzeitig sehr Schnell mit Window Xp,7,10 und mit Linux (Ubuntu) unterwegs
und kann sehr Schnell mit Purebasic alles OS-Versionen testen.
Eine neue oder andere Version von Linux testen, kein Problem. Maschine anlegen. Linux installieren, Danach in in den Mülleimer werfen :mrgreen:

Klingt wie Werbung für Mac. Bin aber mehr als Zufrieden und gehe gerne wieder an den Rechner.
Bei Windows war ich irgendwann genervt da ich auch bei der Arbeit viel damit zu tun habe. /:->

Leider hat Apple die Entwicklung vernachlässigt und der best Mac-Mini ist zur Zeit der alte Late 2012.
Den iMac mit Monitor ist nicht mein ding. Es soll bald ein neuen Mac-Mini geben.

Ende der Werbung :allright:

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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 07.08.2017 21:18 
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Ja, Macs sind abgesehen von
  • den Kosten
  • den links befindlichen Fenstertitel-Schaltflächen (Minimieren, Maximieren, Schließen) (natürlich Geschmackssache)
  • dem Datenschutz (der soll dort - wie ich oben schon erwähnt habe - gefährdeter sein, als bei Windows; siehe: https://privacy-handbuch.de/handbuch_90c.htm)
sicherlich auch sehr gut.

Beim MacOS gibt es doch auch - wenn ich mich nicht irre - eine Paketverwaltung, die das System und alle installierten Programme aktualisiert.
Das hat mir bei Windows sehr gefehlt. Es gab zwar einige Programme, die versucht haben, diese Lücke zu schließen, aber diese waren mehr schlecht als recht. Zum Beispiel haben die den Installationsprogrammen den Parameter "-silent" übergeben, wodurch die Installation zwar im Hintergrund abgelaufen ist, aber die Programme standardmäßig installiert wurden, d. h. einschließlich der Adwares und den Spywares (Browser-Addons, wie Toolbars), die man bei benutzerdefinierter Installation deaktivieren konnte.
Am besten fand ich unter Windows folgende Updater:
  • FileHippo.com Update Checker
  • Luffi
  • Secunia Personal Software Inspector

Weitere Programme:
  • SuRun
  • Spybot Search & Destroy
  • Sygate Personal Firewall (früher mal benutzt; hatte nur Modem, also keine Hardware-Firewall, und die von Windows war noch nicht gut)
  • xp-AntiSpy
  • xpy

Die alten Zeiten kommen wieder hoch... :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 07.08.2017 23:26 
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Naja was die Treiber für die Komponenten angehen geht es ja einigermaßen. Es gibt ja kaum Komponenten, die nicht in der Linuxwelt unterstützt werden. Anders sieht es aber bei der Peripherie aus. Und da muss ich wirklich sagen, das Mac da deutlich weniger Probleme hat als Linux. Für fast jede aktuelle Peripherie gibt es auch einen Mac-Treiber. Wenn dann tatsächlich mal ein Linuxtreiber existiert, ist dieser sogar oftmals zum selber kompilieren.

Und wer am Ende daran mitverantwortlich ist oder nicht, spielt da auch keine wirkliche Rolle. Man sollte sich - so sehe ich das - seine Hardware und Peripherie nach seinen Eigenschaften und Leistungen aussuchen und nicht danach, ob es einen Linux-Treiber gibt oder nicht. Es mag durchaus sein, das die Anforderungen definitiv für viele und für die Ewigkeit in Stein gemeißelt sind. Aber mittlerweile verwende ich Peripherie, die fast nicht mit Linux kompatibel ist. Weder die Apex 300, die ich für Makros brauche noch die Rival Maus mit den frei programmierbaren Zusatztasten für Komfortnavigation sowie meine Logitech-Webcam (getestet und lief nur mit VGA-Auflösung, obwohl sie FullHD hat) laufen auf Linux. Es funktionieren nur Basisfunktionen. Die habe ich auch mit deutlich billigeren Mäusen, Webcams und Tastaturen. Einzig mein Officejet würde laufen. Allerdings nicht mit dem kompletten Featureset. Aber damit würde ich noch leben können.

Und was die Softwarequalität angeht, so sehe ich es genauso wie bei der Peripherie und den Treibern. Man soll sich seine Software nach seinen Anforderungen aussuchen und sich nicht mit dem zufrieden geben, was man vorgesetzt bekommt. Wenn Linux also alle deine Anforderungen erfüllt, dann bleib bei Linux :wink: :allright:

Ich persönlich würde Linux niemanden mehr einfach so empfehlen. Der Rattenschwanz an Arbeit, der hinterher noch auf einen zukommen würde, bin ich nicht bereit, zu leisten. Ich habe wirklich Respekt vor jedem, der sich das antun will. Aber ich mach das nicht mehr :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 07.08.2017 23:57 
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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 19.08.2017 13:38 
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Registriert: 11.08.2005 19:08
TroaX hat geschrieben:
Es gibt ja kaum Komponenten, die nicht in der Linuxwelt unterstützt werden. Anders sieht es aber bei der Peripherie aus. Und da muss ich wirklich sagen, das Mac da deutlich weniger Probleme hat als Linux. Für fast jede aktuelle Peripherie gibt es auch einen Mac-Treiber.
Linux fokussiert sich eben nicht so sehr auf den Desktop-PC - was Windows und Mac fast ausschließlich tun -, sondern deckt einen viel größeren Bereich ab.
Bei Linux findet die Weiterentwicklung hauptsächlich bei Server-relevanten Bereichen statt.
Bei der Verwendung von Linux in eingebetteten Systemen (TV, DVD/BluRay-Player, Router usw.) programmieren die Hersteller für ihre spezielle Hardware die Treiber selber, können aber durch Linux schon auf ein fertiges Betriebssystem zurückgreifen und müssen dieses nicht auch noch selber programmieren.

TroaX hat geschrieben:
Man sollte sich - so sehe ich das - seine Hardware und Peripherie nach seinen Eigenschaften und Leistungen aussuchen und nicht danach, ob es einen Linux-Treiber gibt oder nicht.
Dann bist du eben bei Linux falsch beraten, wenn du weitreichende Unterstützung für Peripherie brauchst. Bei Linux liegt der Fokus eben wo anders.
Bzgl. Drucker-Treiber möchte ich noch das kommerzielle TurboPrint erwähnen, das die Drucker-Unterstützung unter Linux erweitert.

TroaX hat geschrieben:
Und was die Softwarequalität angeht, so sehe ich es genauso wie bei der Peripherie und den Treibern. Man soll sich seine Software nach seinen Anforderungen aussuchen und sich nicht mit dem zufrieden geben, was man vorgesetzt bekommt.
Bei Linux besteht ebenfalls die freie Wahl der Software. Wie früher bei Windows suche ich mir bei Linux meine Software-Perlen raus.
Die Vielfalt der für den Desktop-PC ausgerichtete Software ist dort eingeschränkter als bei Windows und Mac, aber das liegt - wie oben schon erwähnt - daran, dass Linux hauptsächlich andere Anwendungsbereiche abdecken möchte.

TroaX hat geschrieben:
Ich persönlich würde Linux niemanden mehr einfach so empfehlen. Der Rattenschwanz an Arbeit, der hinterher noch auf einen zukommen würde, bin ich nicht bereit, zu leisten. Ich habe wirklich Respekt vor jedem, der sich das antun will. Aber ich mach das nicht mehr :lol:
Kein Betriebssystem empfiehlt man einfach so. Ausschlaggebend für die Wahl zwischen den verschiedenen Systemen sollten immer die Anforderungen sein.
Technisch-versierten Leuten, die keine hohe Unterstützung für Peripherie brauchen, bei denen nicht immer alles out-of-the-box funktionieren muss und die keine Software benötigen, die es nur unter einem anderem System gibt, empfehle ich Linux. Gleiches gilt für Leute, die allgemein keine ohne Anforderungen haben. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ältere Leute eher mit einem Ubuntu oder Ähnlichem zurechtkommen, als mit einem Windows, wo man sich überwiegend selbst um die Software-Aktualisierung kümmern muss. Zudem ist die Virengefahr dort noch nicht so hoch.

mk-soft hat geschrieben:
In Bezug auf Sicherheit werden wir Internet-Nutzer eh verarscht. Da kann man nehmen was man will.
Das hilft auch kein Linux wenn auf Webseite oder in Mails Techniken verwendet werden die den Benutzer bis zu 90% identifizieren kann.
Bei Software - z. B. Browser- und eMail-Programmen - lässt sich die Spionage einschränken, bei ganzen Betriebssystemen ist das aber nicht so einfach. Evtl. könnte da der Pi-hole mit der zusätzlichen Tracker-Liste helfen :D
Aber es stimmt, dass man die Spionage meistens nicht völlig abstellen kann, ohne sich dabei selber einzuschränken.
Die Datensammlerei ist echt erschreckend, aber daran wird sich nichts ändern, weil durch uns - die gläserne Kundschaft - gezieltere Produkte erschaffen werden können.
Es ist nicht unüblich, dass man paar Tage später einen Anruf von seiner Krankenversicherung erhält, wenn man im eingeloggtem Zustand auf deren Internetseite sich über weitere Leistungen (z. B. Zahnzusatzversicherung) informiert hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Linux gar nicht so flexibel
BeitragVerfasst: 19.08.2017 14:05 
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Einmal was angeschaut was man eigentlich gar nicht braucht, wird man mit Werbung überflutet.
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