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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 15:30 
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NicTheQuick hat geschrieben:
Ich würde auch kein SIP einfach so nach draußen freigeben ohne es durch VPN zu tunneln.
DarkDragon hat geschrieben:
Bei mir werden VPNs vom Mobilfunkbetreiber blockiert.

Welchen Mobilfunkbetreiber hast du dir da denn geangelt? Und was hat das überhaupt mit dem Provider zu tun? Wenn überhaupt müsste es ja eine Einschränkung des Smartphones selbst sein. Wenn es doch irgendwie der Provider ist, dann würde ich den ganz schnell wieder kündigen wegen Einschränkung des Internets.
Seit einem Jahr ist das so. Im WLAN geht VPN Problemlos über das Smartphone, aber im Telefonica/E-Plus Netz kann ich nur noch zu verschleierten VPNs verbinden. Davor ging es problemlos.

https://www.ip-phone-forum.de/threads/e ... ch.284467/
https://www.computerbase.de/forum/threa ... n.1806143/

_________________
Angenommen es gäbe einen Algorithmus mit imaginärer Laufzeit O(i * n), dann gilt O((i * n)^2) = O(-1 * n^2) d.h. wenn man diesen Algorithmus verschachtelt ist er fertig, bevor er angefangen hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 15:43 
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:allright: GEIL-O-MAT!

Das funktioniert mit VPN und DynDNS ganz hervorragend. Ich befinde mich gerade in einem anderen WLAN Netzwerk und habe die Einrichtung abgeschlossen. Es funktioniert wunderbar. Vielen Dank an euch für die Tipps! :allright:

Ein paar Fragen sind bei der Konfiguration und dem Testen aber noch aufgekommen. Evtl. könnt ihr mir hier auch noch einmal unter die Arme greifen - ich bin halt kein Netzwerk Profi.

1)
Um die Konfiguration der heimischen Fritzbox abzuschließen, habe ich dort neben dem VPN User auch einen FritzBox User mit Fernzugriff eingerichtet. Das ganze funktioneirt auch im Zusammenhang mit dyndns.berlin sehr gut. Ich kann also auf meine Fritzbox vom entfernten WLAN mittels https://meinusername.dyndns.berlin das Login meiner heimischen Fritzbox aufrufen und mich dort anmelden.

Allerdings ist die Verbindung nach Aufbau derselben keine gesicherte Verbindung mehr. In der URL Leiste des Browsers ist dann das "https" durchgestrichen und auch kein Schloss-Symbol zu sehen. Das ist natürlich für eine Verbindung bei der ich mich in die eigene Fritzbox einlogge ein absolutes NoGo. Muss ich hierzu noch irgend etwas konfigurieren, damit das eine https Verbindung wird?

2)
Ich kann nun nur vom Smartphone aus eine VPN Verbindung aufbauen. Das Problem mit der unsicheren Verbidnung zur Fritzbox (siehe 1) könnte ich auch lösen, indem ich vom PC aus eine VPN Verbindung zum Heimnetz aufbaue. Funktioniert das mit Windows 7 Bordmitteln oder muss ich dazu noch Software installieren?

2b)
Ich habe noch einen portablen Router mit Akkubetrieb für den Urlaub. Der dient quasi als Repeater und Firewall, da er sich z.B. in ein Hotel WLAN einloggt und dann einen eigenen WLAN Hotspot eröffnet, in den ich mich mit meinem PC einlogge. Zugriff vom Hotel WLAN auf den privaten Hotspot ist dann nicht mehr möglich, meine Geräte hinter diesem Router sind geschützt. Evtl. unterstützt das gerät ja auch VPN, das wäre dann eine elegante Lösung, weil alle Geräte die mit dem portablen Router verbunden sind, dann per VPN mit dem Heimnetz verbunden wären. Kann ich aber wieder erst morgen testen.

3)
Wie gesagt, läuft auf meinem Smartphone nun VPN wunderbar.
Was mich bei der Einrichgun der FritzPhone App aber irritiert ist, dass bei aktiviertem VPN die IP meines Heimrouters genau so lautet wie zuhause, also 192.168.bla.bla. Das ist soweit ja auch einleuchtetnd, wegen des VPN. Aber wie erreicht man vom Smartphone aus den Fremdrouter mit dem man ja physikalisch gerade verbunden ist? Der Fremdrouter ist eine Fritzbox im Büro und wenn ich die konfigurieren möchte, geht das dann überhaupt solange man sich im VPN befindet?

4)
Kann auf dem Smartphone mehr als eine VPN Verbindung aktiv sein? Ich habe dort noch einen Werbeblocker installiert, der eine eigene VPN Verbindung installiert hat, aber ich kann immer nur eine von beiden aktivieren. Ich vermute zwar, dass das wirklich nicht anders geht... aber ich frage trotzdem mal.

5) @NicTheQuick
Wie sind deine Erfahrungen bzgl. der Stabilität von dyndns.berlin?
Ich würde im Ausland auf Basis dieser VPN Telefonverbindung gern meinem Job weiter nachgehen. Dabei muss zeitweise eine 100% ige Erreichbarkeit sichergestellt sein. Wenn der Service zum falschen Zeitpunkt für Minuten oder Stunden ausfällt, bin ich quasi am Arsch, da es sich um Notfallrufnummern handelt.

Na ja, das sind halt so die Fragen die bei mir noch aufgepoppt sind. :-)

Gruß Kurzer

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"Never run a changing system!"
PB 5.72 x64, OS: Windows 7 Pro x64, Desktopscaling: 125%, CPU: I7 6500, RAM: 16 GB, GPU: Intel Graphics HD 520
Ich bin Baujahr 1968, also aktuell 52.


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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 16:30 
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Kurzer hat geschrieben:
1)
Um die Konfiguration der heimischen Fritzbox abzuschließen, habe ich dort neben dem VPN User auch einen FritzBox User mit Fernzugriff eingerichtet. Das ganze funktioneirt auch im Zusammenhang mit dyndns.berlin sehr gut. Ich kann also auf meine Fritzbox vom entfernten WLAN mittels https://meinusername.dyndns.berlin das Login meiner heimischen Fritzbox aufrufen und mich dort anmelden.

Das würde ich nochmal rückgängig machen. Am besten du aktivierst nur VPN. Sobald du mit dem VPN verbunden bist, kannst du über die normale IP auf deine Fritzbox-Oberfläche zugreifen.
Zitat:
Allerdings ist die Verbindung nach Aufbau derselben keine gesicherte Verbindung mehr. In der URL Leiste des Browsers ist dann das "https" durchgestrichen und auch kein Schloss-Symbol zu sehen. Das ist natürlich für eine Verbindung bei der ich mich in die eigene Fritzbox einlogge ein absolutes NoGo. Muss ich hierzu noch irgend etwas konfigurieren, damit das eine https Verbindung wird?

Normalerweise musst du nur https davor schreiben, aber wie gesagt: Lieber gar keinen Fernzugriff aktivieren, sondern nur VPN auf die Oberfläche zurgeifen.
Zitat:
2)
Ich kann nun nur vom Smartphone aus eine VPN Verbindung aufbauen. Das Problem mit der unsicheren Verbidnung zur Fritzbox (siehe 1) könnte ich auch lösen, indem ich vom PC aus eine VPN Verbindung zum Heimnetz aufbaue. Funktioniert das mit Windows 7 Bordmitteln oder muss ich dazu noch Software installieren?

Windows 7 nutzt du hoffentlich nicht mehr. Ansonsten gibt es eine Anleitung von AVM dafür: VPN-Verbindung zu FRITZ!Box unter Windows einrichten
Du musst aber daran denken, dass jedes Gerät einen eigenen VPN-Nutzer benötigt. Die Fritzbox erlaubt nicht den Login mit dem selben Nutzernamen von verschiedenen Geräten.
Zitat:
2b)
Ich habe noch einen portablen Router mit Akkubetrieb für den Urlaub. Der dient quasi als Repeater und Firewall, da er sich z.B. in ein Hotel WLAN einloggt und dann einen eigenen WLAN Hotspot eröffnet, in den ich mich mit meinem PC einlogge. Zugriff vom Hotel WLAN auf den privaten Hotspot ist dann nicht mehr möglich, meine Geräte hinter diesem Router sind geschützt. Evtl. unterstützt das gerät ja auch VPN, das wäre dann eine elegante Lösung, weil alle Geräte die mit dem portablen Router verbunden sind, dann per VPN mit dem Heimnetz verbunden wären. Kann ich aber wieder erst morgen testen.

Wenn das Gerät VPN unterstützt und vor allem kompatibel mit dem Fritz-Box-VPN ist, dann könnte das klappen. Das könnte zwar etwas knifflig zu routen werden, aber sollte möglich bleiben. Im schlimmsten Fall werden alle deine Daten über deine Fritzbox zu Hause geroutet und nicht nur die Daten, die du zu Hause erreichen willst.
Zitat:
3)
Wie gesagt, läuft auf meinem Smartphone nun VPN wunderbar.
Was mich bei der Einrichgun der FritzPhone App aber irritiert ist, dass bei aktiviertem VPN die IP meines Heimrouters genau so lautet wie zuhause, also 192.168.bla.bla. Das ist soweit ja auch einleuchtetnd, wegen des VPN. Aber wie erreicht man vom Smartphone aus den Fremdrouter mit dem man ja physikalisch gerade verbunden ist? Der Fremdrouter ist eine Fritzbox im Büro und wenn ich die konfigurieren möchte, geht das dann überhaupt solange man sich im VPN befindet?

Naja, das ist ja der Sinn eines VPNs. Sobald du damit verbunden bist, fühlst du dich wie zu Hause, das heißt die IP-Adressen deiner Geräte zu Hause sind dann ebenso nutzbar.
Jetzt gibt es bei dir aber wahrscheinlich ein Subnet-Clash: Das heißt das Subnet deines Routers zu Hause ist wahrscheinlich 192.168.178.0/24 und das physische Netz des Fremdrouters auch. Dann weiß Windows nicht mehr welches der beiden Netze du eigentlich meinst und routet dich zu dem, was laut Metrik am nächsten ist. In deinem Fall hat dann wohl dein VPN die niedrigere Metrik und du erreichst deinen Router zu Hause. Abhilfe gibt es dafür nur eine: Du musst zu Hause ein anderes Subnetz nutzen. Dafür hast du Unmengen von Möglichkeiten, siehe wieder Wikipedia - Private IP-Adresse. Da findest du auch einen kleinen Abschnitt über "Adresskonflikte bei VPN".
Zitat:
4)
Kann auf dem Smartphone mehr als eine VPN Verbindung aktiv sein? Ich habe dort noch einen Werbeblocker installiert, der eine eigene VPN Verbindung installiert hat, aber ich kann immer nur eine von beiden aktivieren. Ich vermute zwar, dass das wirklich nicht anders geht... aber ich frage trotzdem mal.

Das ist prinzipiell möglich, aber dafür musst du die beiden VPN-Clienten auch gezielt konfigurieren können, vor allem die Routen festlegen können. Möglicherweise kriegst du das aber entweder gar nicht oder nur mit viel Fummelei hin. Eine generelle Lösung kann ich dazu nicht anbieten.
Zitat:
5) @NicTheQuick
Wie sind deine Erfahrungen bzgl. der Stabilität von dyndns.berlin?
Ich würde im Ausland auf Basis dieser VPN Telefonverbindung gern meinem Job weiter nachgehen. Dabei muss zeitweise eine 100% ige Erreichbarkeit sichergestellt sein. Wenn der Service zum falschen Zeitpunkt für Minuten oder Stunden ausfällt, bin ich quasi am Arsch, da es sich um Notfallrufnummern handelt.

Der DynDNS-Service macht ja nichts anderes als dir zu einem Domainnamen die IP-Adresse zu geben. Mehr tut der nicht. Fällt der Service also mal aus und du weißt zufällig noch die IP-Adresse deines Routers zu Hause oder diese hat sich in letzte Zeit nicht geändert, kommst du immer noch per IP-Adresse nach Hause. Als Backup kannst du dir noch einen zweiten oder dritten dynDNS-Service dazu nehmen. Falls einer ausfällt, fragst du halt den nächsten nach der IP.
Achso: Und bezüglich Erfahrung. Mich hat der Service noch nie enttäuscht. Ich komme damit immer zu Hause auf meinen Server oder meine Überwachungskamera, nachdem ich mich per VPN eingwählt habe.

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"Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."


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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 17:08 
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Danke für deine ausführlichen Antworten.

Zitat:
Das würde ich nochmal rückgängig machen. Am besten du aktivierst nur VPN. Sobald du mit dem VPN verbunden bist, kannst du über die normale IP auf deine Fritzbox-Oberfläche zugreifen.
Oh, ja, das leuchtet ein. Dann kann ich derzeit die Box zwar nur per Smartphone konfigurieren, aber das reicht ja völlig aus.
Ich habe den zusätzlichen Benutzer jetzt wieder entfernt.

Aber beim VPN Benutzer muss die Checkbox "Zugang auch aus dem Internet erlaubt" an sein, oder? Würde ja sicherlich sonst nicht funktionieren. Sorry für die blöde Frage, aber da ich die Box mit meinem gefährlichem Halbwissen konfiguriere, frage ich lieber noch mal nach. ;-)

Zitat:
Du musst aber daran denken, dass jedes Gerät einen eigenen VPN-Nutzer benötigt. Die Fritzbox erlaubt nicht den Login mit dem selben Nutzernamen von verschiedenen Geräten.
Guter Hinweis, danke.

Zitat:
Abhilfe gibt es dafür nur eine: Du musst zu Hause ein anderes Subnetz nutzen. Dafür hast du Unmengen von Möglichkeiten, siehe wieder Wikipedia - Private IP-Adresse. Da findest du auch einen kleinen Abschnitt über "Adresskonflikte bei VPN".
Ok, allerdings glaube ich, dass ich mir diesen Abschnitt spare. Dafür bin ich nicht fit genug in Sachen Netzwerke und der folgende Text im entsprechenden Abschnitt der Fritzbox klingt auch nicht sonderlich beruhigend: "Achtung! Änderungen auf dieser Seite können dazu führen, dass die FRITZ!Box nicht mehr erreichbar ist. Beachten Sie unbedingt die Hilfe, bevor Sie Änderungen vornehmen."

Da mache ich lieber das VPN so lange aus, wenn ich den lokalen Router konfigurieren möchte.

Gleiches gilt für meine Frage bzgl. zwei VPNs aktiv laufen zu haben. Das klingt nach mehr Aufwand als Nutzen für einen Netzwerk-Laien. Ich begnüge mich jetzt mal damit, dass die Telefonie über VPN funktioniert. <)

Zitat:
Als Backup kannst du dir noch einen zweiten oder dritten dynDNS-Service dazu nehmen. Falls einer ausfällt, fragst du halt den nächsten nach der IP.
So ganz verstehe ich nicht wie du das meinst - was die praktische Umsetzung angeht. Die Fritzbox nimmt immer nur einen Server auf. Wenn ich also erst nach dem nächtlichen Wechsel der Fritzbox IP bemerke, dass der dynDNS ausgefallen ist, dann habe ich verloren. Ich erreiche die Box dann ja nicht mehr, um einen neuen dynDNS Dienst zu konfigurieren. Oder habe ich was übersehen?

Gruß Kurzer

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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 17:25 
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Kurzer hat geschrieben:
So ganz verstehe ich nicht wie du das meinst - was die praktische Umsetzung angeht. Die Fritzbox nimmt immer nur einen Server auf. Wenn ich also erst nach dem nächtlichen Wechsel der Fritzbox IP bemerke, dass der dynDNS ausgefallen ist, dann habe ich verloren. Ich erreiche die Box dann ja nicht mehr, um einen neuen dynDNS Dienst zu konfigurieren. Oder habe ich was übersehen?

Richtig, die FritzBox kann nur mit einem DynDNS Service reden. Das Backup wäre wieder Handarbeit, z.B. mit einem Raspberry Pi der per Cronjob die Backup DynDNS Services aktualisiert.

Aber ich denke mal, die Wahrscheinlichkeit, dass die heimische Internetanbindung ausfällt ist höher als dass der DynDNS Service ausfällt. :wink:

Wenn dir die VoIP Verbindung sehr wichtig ist, würde ich dir da eher zu einem (kostenpflichtigen) VoIP Anbieter raten der auch eine gewisse Uptime garantieren kann. Was machst du wenn die FritzBox mal abstürzt und du nicht zuhause bist? Dann kann die ja niemand mal neustarten und du kommst nicht mehr drauf.

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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 17:37 
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Programie hat geschrieben:
Wenn dir die VoIP Verbindung sehr wichtig ist, würde ich dir da eher zu einem (kostenpflichtigen) VoIP Anbieter raten der auch eine gewisse Uptime garantieren kann. Was machst du wenn die FritzBox mal abstürzt und du nicht zuhause bist? Dann kann die ja niemand mal neustarten und du kommst nicht mehr drauf.
Läuft das dann technisch ähnlich ab oder brauche ich dafür dann wieder andere Apps auf dem Smartphone oder andere Hardware?
Wenn das alles nicht zu kompliziert / teuer ist, würde ich schon gerne mit einem Headset am PC oder einem externen Telefon arbeiten.

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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 17:47 
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Wahrscheinlich wirst du eine andere App nutzen müssen da die FritzApp Fon nur mit einer FritzBox reden kann. Für einen anderen VoIP Anbieter kannst du im Normalfall einen beliebigen SIP Client nutzen.

MicroSIP ist wohl ein relativ einfach gehaltener SIP Client für Windows.

Ich habe selbst noch nie einen alternativen VoIP Anbieter verwendet, daher kann ich dir da leider auch nicht weiter helfen. Ich habe bisher nur die FritzApp Fon zusammen mit der FritzBox genutzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 18:30 
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Kurzer hat geschrieben:
Aber beim VPN Benutzer muss die Checkbox "Zugang auch aus dem Internet erlaubt" an sein, oder? Würde ja sicherlich sonst nicht funktionieren. Sorry für die blöde Frage, aber da ich die Box mit meinem gefährlichem Halbwissen konfiguriere, frage ich lieber noch mal nach. ;-)

Nö, der Haken kann auch weg. Das meint wirklich nur den direkten Zugriff auf die Oberfläche und nicht das VPN.
Zitat:
Zitat:
Abhilfe gibt es dafür nur eine: Du musst zu Hause ein anderes Subnetz nutzen. Dafür hast du Unmengen von Möglichkeiten, siehe wieder Wikipedia - Private IP-Adresse. Da findest du auch einen kleinen Abschnitt über "Adresskonflikte bei VPN".
Ok, allerdings glaube ich, dass ich mir diesen Abschnitt spare. Dafür bin ich nicht fit genug in Sachen Netzwerke und der folgende Text im entsprechenden Abschnitt der Fritzbox klingt auch nicht sonderlich beruhigend: "Achtung! Änderungen auf dieser Seite können dazu führen, dass die FRITZ!Box nicht mehr erreichbar ist. Beachten Sie unbedingt die Hilfe, bevor Sie Änderungen vornehmen."

Da mache ich lieber das VPN so lange aus, wenn ich den lokalen Router konfigurieren möchte.

Nicht nur der Zugriff auf den lokalen Fremdrouter wird dir damit verwehrt, sondern der Zugriff auf alle Geräte im lokalen Netzwerk.
Stell dir das so vor als hätten zwei Orte die selbe Vorwahl. Das Telefonrouting wüsste dann auch nicht zu welcher Stadt sie den den Anruf weiterleiten sollen. Im Zweifel gewinnt der Zufall oder eine festgelegte Metrik.
Aber mach dir keinen großen Kopf wegen der Umstellung deines Subnets. Tu es einfach. Danach solltest du alle Geräte zu Hause, die am Router hängen einmal neustarten oder die Netzwerkverbindung einmal trennen und erneut verbinden. Danach vergibt die Fritzbox wieder von selbst neue IP-Adressen aus dem neuen Subnet. Komplizierter wird es nur, wenn zu Hause viele Geräte hast, die untereinander mit fest einprogrammierten IP-Adressen kommunizieren. Die müsstest du dann nämlich alle ändern.
Zitat:
Gleiches gilt für meine Frage bzgl. zwei VPNs aktiv laufen zu haben. Das klingt nach mehr Aufwand als Nutzen für einen Netzwerk-Laien. Ich begnüge mich jetzt mal damit, dass die Telefonie über VPN funktioniert. <)

Ja, wenn du es vermeiden kannst, dann lass es. Übrigens kannst du Werbung auch einfach durch ein Pi-Hole ausblenden. Den könntest du ebenfalls zu Hause laufen lassen und als DNS-Proxy nutzen. Sobald du dann mit deinem VPN verbunden bist oder selbst zu Hause bist, bist du ebenfalls werbefrei, vorausgesetzt deine Geräte sind entsprechend konfiguriert. Dann brauchst du auch kein zweites VPN.
Zitat:
Zitat:
Als Backup kannst du dir noch einen zweiten oder dritten dynDNS-Service dazu nehmen. Falls einer ausfällt, fragst du halt den nächsten nach der IP.
So ganz verstehe ich nicht wie du das meinst - was die praktische Umsetzung angeht. Die Fritzbox nimmt immer nur einen Server auf. Wenn ich also erst nach dem nächtlichen Wechsel der Fritzbox IP bemerke, dass der dynDNS ausgefallen ist, dann habe ich verloren. Ich erreiche die Box dann ja nicht mehr, um einen neuen dynDNS Dienst zu konfigurieren. Oder habe ich was übersehen?

Achso, ich hab nicht daran gedacht, dass man in der Fritzbox nur einen Service registrieren kann. Stimmt, dann müsstest du auf eine weitere Kiste in deinem Zuhause setzen, die diese DNS-Services updaten. Aber wie Programie schon sagte: Mach dir nicht zu viele Gedanken wegen eines Ausfalls des DynDNS. Das fällt mit Sicherheit seltener aus als deine Fritzbox.

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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 19:51 
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Zitat:
Nö, der Haken kann auch weg. Das meint wirklich nur den direkten Zugriff auf die Oberfläche und nicht das VPN.
Man gut, dass ich nochmal gefragt habe. :D Danke - auch für die ganzen anderen Infos, du hast bzw. ihr habt mir damit echt weitergeholfen.

Mein Travelrouter unterstützt leider kein VPN, aber auch die anderen auf dem Markt nutzen größtenteils OpenVPN. Das Problem ist da wohl die Fritzbox, weil diese kein OpenVPN unterstützt. Ich hätte sonst über den Neukauf eines Travelrouters nachgedacht. Aber die (gemietete) Fritzbox extra dafür zu rooten ist nicht so mein Ding.

Bei den OpernVPN Travel Routern sehe ich immer, dass diese mit "vielen" OpenVPN Anbietern kompatibel sind. Wie läuft sowas denn ab? Man tunnelt dann zu diesem (mir persönlich nicht bekannten) VPN Anbieter und wie geht es von dort weiter zu mir nach Hause?

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Ich bin Baujahr 1968, also aktuell 52.


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 Betreff des Beitrags: Re: VoIP über Fritzbox vom Ausland aus? Kennt sich jemand au
BeitragVerfasst: 11.02.2020 20:15 
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Kurzer hat geschrieben:
Bei den OpernVPN Travel Routern sehe ich immer, dass diese mit "vielen" OpenVPN Anbietern kompatibel sind. Wie läuft sowas denn ab? Man tunnelt dann zu diesem (mir persönlich nicht bekannten) VPN Anbieter und wie geht es von dort weiter zu mir nach Hause?

Diese Art von VPN Anbieter sind primär dafür gedacht um z.B. anonym im Internet unterwegs zu sein oder Geo Blocks zu umgehen. In diesem Fall verbindest du dich nicht mit dem VPN Server deiner FritzBox sondern mit dem des Anbieters. Hat also nichts mit einer VPN Verbindung in das eigene Heimnetz zu tun.

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