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CodeArchiv-Rebirth
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Seite 3 von 5

Autor:  GPI [ 22.11.2015 20:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

Wie gesagt, hier geht es um die Git-Lösung.
Andere Vorschläge sind wohl besser in anderen Thread aufgehoben: viewtopic.php?f=3&t=29248&p=333157

Aber nur so meine Gedankengänge bezüglich Voting: Wieviele Stimmen sind nötig um es anzunehmen? 10, 20, 100? Problem dürfte auch sein, das jemand sich eine entsprechende Anzahl von Fake-Accounts anlegt und alles verändern kann. Schon aus diesen Grund ist zwingend eine Versionkontrolle notwendig, da 100% irgendwann ein Spinner auftaucht und alles kaputt macht, weil er es kaputt machen kann.

Ohne Moderatoren wird es nie gehen und es muss auch welche Geben, die alte Codes überführen. Das ist schon notwendig, damit die Leute sehe, dass das System funktioniert und sich beteiligen. Wenn die Seite sehr leer ist, denken sich doch nur alle "das wird eh nichts" und lassen es bleiben.

Autor:  GPI [ 29.11.2015 16:52 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

So, mittlerweile sind grob 70 Codes erfasst und man kann sie hier downloaden:

https://github.com/GPIforGit/PureBasic- ... master.zip

Ich hab auch eine deutsche Git-Anleitung geschrieben:
https://github.com/GPIforGit/PureBasic- ... sch%29.pdf

Bitte nicht zu viel erwarten - da dürften noch eine Menge Rechtsschreib- und Grammatikfehler drin. Falls das wer überarbeiten kann wäre ich dankbar. Genauso für eine englische Übersetzung.

Die Quelldatei für Open/Libre-Office:
https://github.com/GPIforGit/PureBasic- ... sch%29.odt

Autor:  mhs [ 30.11.2015 08:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

Zitat:
Per doppelklick kann man hier in die verschiedenen Zweige reingehen und einen „Checkout“
machen – keine Ahnung, warum das so heißt, sinnvoller wäre wohl Checkin.


Das nennt sich Checkout, weil du damit die Dateien quasi aus der Versionsverwaltung zum Bearbeiten "Auspackst". Wenn die Bearbeitung fertig ist, erfolgt der eigentliche Checkin, nämlich das wieder einpacken der Dateien in die Versionsverwaltung. Bei GIT und SVN nennt sicht das Commit. :wink:

GIT (und SVN natürlich auch) ist eine tolle Sache, ich verwalte alle meine PB Sources lokal per GIT. Da hier so viele negative Stimmen zu GIT kursieren: Ohne Versionsverwaltung geht bei professioneller Softwareentwicklung (auch bei Ein-Mann-Projekten!) gar nichts, ob das nun CVS, RCS, TFS, VSS, SVN oder eben GIT ist, ist dabei egal. Als Tools für GIT kann ich TortoiseGIT empfehlen, ist soweit es geht ähnlich TortoiseSVN und in die Windows Oberfläche eingebunden, halt also auch Overlay Icons für den Zustand der Dateien im Explorer.

Bei deinem Projekt fehlt mit allerdings die Möglichkeit nach Stichwörtern, Beschreibungen, etc zu den Sources zu suchen. Das könntest du evtl. mit einem vorgegebenem Beschreibungstext für den jeweiligen Commit erreichen, dass man dann im Repository z.B. nach WebGadget suchen kann und quasi in der Beschreibung bereits erkennen kann, was der jeweilige Source für einen Zweck hat.

Autor:  GPI [ 30.11.2015 17:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

mhs hat geschrieben:
Das nennt sich Checkout, weil du damit die Dateien quasi aus der Versionsverwaltung zum Bearbeiten "Auspackst". Wenn die Bearbeitung fertig ist, erfolgt der eigentliche Checkin, nämlich das wieder einpacken der Dateien in die Versionsverwaltung. Bei GIT und SVN nennt sicht das Commit. :wink:


Achso, also quasi wenn man den Code bearbeiten will, Check man ihn quasi aus den Git-Hotel aus, weil sich sonst das Hotel wegen Blutflecken etc. beschwert. Ich hab es halt immer umgekehrt betrachtet. Ich öffne den Zweig, damit ich ihn bearbeite. Der Punkt hatte mich zu Anfang sehr verwirrt. Wenn man es bearbeiten will, muss man es "Auschecken"? Imo umgekehrt logischer.

Zitat:
GIT (und SVN natürlich auch) ist eine tolle Sache, ich verwalte alle meine PB Sources lokal per GIT.

Nachdem ich mich etwas damit beschäftigt hab,möchte ich das gerne in PB-Client. Kann meinetwegen das bisherige History-Tool komplett ablösen. Dürfte aber wohl wunschendenken sein.

Zitat:
Als Tools für GIT kann ich TortoiseGIT empfehlen, ist soweit es geht ähnlich TortoiseSVN und in die Windows Oberfläche eingebunden, halt also auch Overlay Icons für den Zustand der Dateien im Explorer.

Wenn ich mir so die Webseite anschaue: Das ist quasi SourceTree nur ohne diese Oberfläche, dafür wird alles in Explorer übers Contex-Menü gesteuert, oder?

Zitat:
Bei deinem Projekt fehlt mit allerdings die Möglichkeit nach Stichwörtern, Beschreibungen, etc zu den Sources zu suchen. Das könntest du evtl. mit einem vorgegebenem Beschreibungstext für den jeweiligen Commit erreichen, dass man dann im Repository z.B. nach WebGadget suchen kann und quasi in der Beschreibung bereits erkennen kann, was der jeweilige Source für einen Zweck hat.

Das Problem dürfte jetzt sein, wie fass ich das in die bestehenden Commits rein. Alternativ kann man ja auch das ganze Archiv downloaden und per Find-in-Files die Dateien durchsuchen. In der ersten Zeile steht immer der Beschreibungstext. Eventuell lösbar über ein kleines Tool. Aber im Moment bin ich eigentlich mit den füllen des Archivs beschäftigt.

Autor:  mhs [ 30.11.2015 17:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

GPI hat geschrieben:
Achso, also quasi wenn man den Code bearbeiten will, Check man ihn quasi aus den Git-Hotel aus, weil sich sonst das Hotel wegen Blutflecken etc. beschwert. Ich hab es halt immer umgekehrt betrachtet. Ich öffne den Zweig, damit ich ihn bearbeite. Der Punkt hatte mich zu Anfang sehr verwirrt. Wenn man es bearbeiten will, muss man es "Auschecken"? Imo umgekehrt logischer.


Das kommt darauf an, wie man es sieht :wink:

Wenn du dir ein GIT Repository als einen verschlossenen Container (z.B. wie eine ZIP Datei) und ein checkout als auspacken bzw. checkin als einpacken vorstellt, dann klingt es doch schon recht logisch.

Zitat:
Wenn ich mir so die Webseite anschaue: Das ist quasi SourceTree nur ohne diese Oberfläche, dafür wird alles in Explorer übers Contex-Menü gesteuert, oder?


Ja da wird alles übers Kontextmenü gesteuert und die Anzeige von geänderten Dateien erfolgt über Overlayicons direkt im Explorer:

Bild

Autor:  xXRobo_CubeXx [ 30.11.2015 17:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

Was ist wenn du Dropbox ebenfalls benutzt? :)
Welche Overlay Icons werden angezeigt? Die von GIT oder Dropbox? :roll:

Autor:  GPI [ 30.11.2015 17:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

xXRobo_CubeXx hat geschrieben:
Was ist wenn du Dropbox ebenfalls benutzt? :)
Welche Overlay Icons werden angezeigt? Die von GIT oder Dropbox? :roll:


Ist das nicht abhängig davon, ob das Source-Verzeichnis in Dropbox-Verzeichnis liegt? Wenn ja, solltest du dich fragen, was für Daten du da überhaupt sicherst. Bei kommerziellen Produkten würde ich den Teufel tun und die Daten bei einer amerikanischen Firma zu lagern. https://de.wikipedia.org/wiki/Dropbox#Kritik
Ansonsten nimm SourceTree, macht exakt das gleiche, nur ohne Explorer-Integration. Letztendlich Geschmackssache. Imo scheint mir SourceTree für Einsteiger etwas geeigneter.

Autor:  NicTheQuick [ 30.11.2015 17:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

Das Problem bei Windows ist, dass es nur 15 verschiedene Overlay-Icons unterstützt. Somit hast du meistens schon Probleme, wenn du Tortoise, Dropbox und Owncloud zusammen benutzt. Von mindestens einer der Anwendungen funktionieren dann die Overlay-Icons nicht mehr oder nur teilweise, auch wenn du nicht alle gleichzeitig im selben Verzeichnis verwendest. Leider ist dieses Limit wohl fest in Windows eingebaut und man kann es nicht ändern. Deshalb bietet Tortoise unter anderem an, die integrierten Icons für weitere Anwendungen nutzen zu dürfen. Die Einbindung in eine eigene Anwendung ist allerdings alles andere als einfach.
xXRobo_CubeXx hat geschrieben:
Welche Overlay Icons werden angezeigt? Die von GIT oder Dropbox? :roll:
Bei Windows gibt es dafür Prioritäten. Das Overlay-Icon mit der höheren Priorität wird angezeigt.

Autor:  ts-soft [ 30.11.2015 17:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

xXRobo_CubeXx hat geschrieben:
Was ist wenn du Dropbox ebenfalls benutzt? :)
Welche Overlay Icons werden angezeigt? Die von GIT oder Dropbox? :roll:

Dann würde ich aber auch die Versionskontrolle von Dropbox nutzen. Mir jedenfalls genügt die.

Autor:  mhs [ 30.11.2015 17:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: CodeArchiv-Rebirth

xXRobo_CubeXx hat geschrieben:
Was ist wenn du Dropbox ebenfalls benutzt? :)
Welche Overlay Icons werden angezeigt? Die von GIT oder Dropbox? :roll:


Ich würde niemals ein GIT Arbeitsverzeichnis mit Dropbox syncen lassen... Dafür setzt man sich einen GIT Server auf oder nutzt eben Onlinedienste wie GIThub.

Wenn es tatsächlich per Dropbox laufen soll, würde ich ein Master Repository (Bare) im Dropbox Ordner machen und dann lokal ein Arbeitsverzeichnis klonen und nur darin arbeiten und immer mal wieder einen push ins Master Repository vornehmen.

Generell gibt es da noch ein anderes Problem: Windows kann nur max. 15 Overlay Icons verwalten... Wenn zu viele im System registriert werden, können nicht alle angezeigt werden.

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